Lisa Becker einstimmig zur grünen Bürgermeister­kandidatin gewählt

Lisa Becker
Lisa Becker

Bürgernähe und Nachhaltigkeit im Vordergrund

 

Auf ihrer Mit­glie­der­ver­samm­lung haben die Blies­kas­teler Grünen Lisa Becker ein­stimmig zur Bür­ger­meis­ter­kan­di­datin gewählt. Die Rechts­an­wältin mit dem Schwer­punkt im Ver­wal­tungs­recht, die seit 2014 für die Grünen im Stadtrat von Blies­kastel und im Ortsrat von Wol­fers­heim sitzt, erläu­terte bei der Wahl­ver­samm­lung der Grünen ihre poli­ti­schen Vor­haben und Ziele für Blieskastel.

Ich bewerbe mich um das Amt der Bür­ger­meis­terin, weil ich eine sach­ori­en­tierte, bür­ger­nahe und nach­hal­tige Politik für alle Blies­kas­tele­rinnen und Blies­kas­teler möchte. Durch meine Tätig­keit als Rechts­an­wältin im Bereich des Ver­wal­tungs­rechts sowie meine prak­ti­schen Erfah­rungen in der Kom­mu­nal­po­litik bin ich mich mit den Ver­fah­rens- und Pro­zess­ab­läufen der öffent­li­chen Ver­wal­tung gut ver­traut. Diese Sach­kom­pe­tenz will ich nutzen, um unsere Stadt weiter vor­an­bringen zu können“, zeigt sich die frisch­ge­wählte Bür­ger­meis­ter­kan­di­datin motiviert.

Stadtverwaltung soll qualifizierter Dienstleister werden

Es ist Becker ein großes Anliegen die Stadt­ver­wal­tung zu einem qua­li­fi­zierten Dienst­leister für alle Bür­ge­rinnen und Bürger zu ent­wi­ckeln. Die Men­schen sollen sich von der Ver­wal­tung ver­standen und stets gut beraten sowie infor­miert fühlen. Hierfür bedarf es nach Mei­nung der Grü­nen­po­li­ti­kerin neben einer sach­ori­en­tierten, pro­fes­sio­nellen Arbeits­weise auch einer bes­seren Kom­mu­ni­ka­ti­ons­kultur: „Ich möchte, dass die Stadt­ver­wal­tung den Dialog zwi­schen den ver­schie­denen Inter­es­sen­gruppen sucht und eine offene Kom­mu­ni­ka­tion mit größt­mög­li­cher Trans­pa­renz pflegt. Eine gute Kom­mu­ni­ka­tion sehe ich hier als den Schlüssel zu einer erfolg­rei­chen Sach­ar­beit an. Jede und jeder Ein­zelne soll sich mit seinen Anliegen bei der Stadt­ver­wal­tung gut auf­ge­hoben und ernst genommen fühlen. Mein Ziel ist eine Stadt­ver­wal­tung, die sich an den Bedürf­nissen der Men­schen ori­en­tiert, die zur Lebens­ver­bes­se­rung aller bei­trägt und bei der sich nie­mand allein gelassen fühlt“, kon­kre­ti­siert Becker ihre Pläne.

Blieskastel soll ökologische Vorreiterrollen einnehmen

Die Grü­nen­po­li­ti­kerin möchte, dass sich Blies­kastel als Zen­trum der Bio­sphäre zu einem Vor­reiter in Fragen der Nach­hal­tig­keit und Öko­logie ent­wi­ckelt, dazu gehört für sie zum einen der Ausbau der erneu­er­baren Ener­gie­quellen im Stadt­ge­biet und zum anderen auch die ener­ge­ti­sche Ertüch­ti­gung der städ­ti­schen Gebäude. „Die Ener­gie­wende kann nur gelingen, wenn sich die Kom­munen vor Ort aktiv daran betei­ligen. Die Stadt­ver­wal­tung muss die Ansied­lung erneu­er­barer Ener­gie­tech­niken positiv begleiten und darf sich dieser Ent­wick­lung nicht ver­schließen. Öffent­liche Bau­vor­haben müssen auf dem ener­ge­tisch neusten Stand von Beginn geplant und auch so umge­setzt werden, Ener­gie­ein­spar­maß­nahmen sollten hierbei als selbst­ver­ständ­lich ange­sehen werden. Auch ins­be­son­dere beim städ­ti­schen Gebäu­de­ma­nage­ment ist noch Luft nach oben. Hier müssen gezielt und intensiv die För­der­mög­lich­keiten von Bund und Land in Anspruch genommen“, erklärt die grüne Bür­ger­meis­ter­kan­di­datin weiter.

Lebenswertes Blieskastel für alle Generationen

Ein wei­teres wich­tiges Thema stellt für die Kom­mu­nal­po­li­ti­kerin die Frage dar, wie alle Genera­tionen in Blies­kastel zukünftig gut leben können. Für Becker sei es daher von großer Bedeu­tung, dass Blies­kastel mit all seinen Stadt­teilen sowohl für jün­gere als auch für ältere Men­schen lebens­wert und attraktiv bleibt. „Ich will eine Stadt, in der sich die Enkel­kinder so wohl fühlen wie die Groß­el­tern und umge­kehrt. Blies­kastel muss für alle Genera­tionen zum Leben attraktiv sein, damit auch alle Genera­tionen hier bei uns weiter wohnen und leben möchten. Gerade durch den Aus­tausch zwi­schen den Genera­tionen wird unser Zusam­men­leben enorm berei­chert; an einer funk­tio­nie­renden Dorf­ge­mein­schaft sind in der Regel alle Alters­gruppen betei­ligt. Neben dem Ausbau der Jugend­ar­beit möchte ich aber auch den Anliegen der älteren Genera­tion, ins­be­son­dere denen der Senio­rinnen und Senioren, nach­kommen. Für die älteren Genera­tionen ist es wichtig, dass hier sowohl die ärzt­liche Ver­sor­gung sicher­ge­stellt wird als auch Wohn- und Pfle­ge­mög­lich­keiten im Alter vor­handen sind. Gerade auf den Dör­fern ist es für ältere Men­schen oft schwierig am gesell­schaft­li­chen Leben teil­zu­nehmen, die Politik sollte dieser Ent­wick­lung ent­ge­gen­steuern. Die Bedürf­nisse der älteren Men­schen dürfen ebenso wenig ver­nach­läs­sigt werden, wie die der jün­geren Genera­tion. Blies­kastel muss für alle Men­schen lebens­wert und attraktiv sein“, erklärt die grüne Bür­ger­meis­ter­kan­di­datin Lisa Becker abschließend.