Bürgerbeteiligung und Kommunikation

In einer ver­bes­serten Kom­mu­ni­ka­tion sehen wir in jeder Hin­sicht den Schlüssel zum Erfolg. Wir wollen eine andere Kom­mu­ni­ka­ti­ons­kultur sei­tens der Stadt­ver­wal­tung eta­blieren. Egal, ob bei Bau­vor­haben inner­halb der Stadt, bei Maß­nahmen, die ins Orts­ge­schehen ein­greifen oder die ein­zelnen Men­schen betreffen.

In vielen Fällen sind in der Ver­gan­gen­heit eine ver­säumte Infor­ma­tion oder Aus­sprache der Grund für Miss­stim­mungen. Dabei ist es doch so ein­fach: Wenn man von Beginn eines jeden Ver­fah­rens, einer jeden Anfrage oder einer Maß­nahme infor­miert und sich aus­tauscht, ent­stehen diese Miss­ver­ständ­nisse und Unzu­frie­den­heiten meist erst gar nicht.
Unser Ziel ist es daher mit allen Bür­ge­rinnen und Bür­gern, aber auch mit allen Orts­räten und allen Ortsvorsteher*innen einen bes­seren Infor­ma­ti­ons­aus­tausch zu pflegen und für alle ein offenes Ohr zu haben. Durch diesen erhöhten Infor­ma­ti­ons­aus­tausch ist es den Bür­ge­rinnen und Bür­gern auch mög­lich, aktiv an Ent­schei­dungen mitzuwirken.
Diese Mit­wir­kungs­mög­lich­keit ist uns ein beson­deres Anliegen, denn ohne enga­gierte Blies­kas­tele­rinnen und Blies­kas­teler, ohne Initia­tiven vor Ort und ohne die ehren­amt­lich Tätigen der zahl­rei­chen Ver­eine wäre Blies­kastel nicht das, was es heute ist. Eine Viel­zahl von Pro­jekten und Initia­tiven in den Berei­chen Umwelt, Soziales, Kultur und vielen mehr wäre ohne Enga­ge­ment der Men­schen hier vor Ort nicht möglich.

Wir GRÜNE sind selbst aus Bür­ger­initia­tiven ent­standen. Wir haben mit vielen dieser Initia­tiven ver­trau­ens­voll zusam­men­ge­ar­beitet und gemeinsam vieles erreicht. Bür­ger­schaft­li­ches Enga­ge­ment muss als will­kom­menes Enga­ge­ment gesehen und ent­spre­chend unter­stützt werden. Denn in Zeiten klammer kom­mu­naler Kassen können viele Dinge in Zukunft gar nicht mehr von der Ver­wal­tung geleistet werden. Das bedeutet, dass sich Stadt­ver­wal­tung und Stadtrat für Bür­ger­en­ga­ge­ment weiter öffnen müssen, sei es bei der Gestal­tung von öffent­li­chen Plätzen und Schul­höfen, der Erhal­tung kul­tur­his­to­ri­scher Denk­mäler wie dem Alex­an­der­turm oder sons­tiger gesell­schaft­li­cher Initia­tiven, die sich für das All­ge­mein­wohl engagieren.

Für eine kon­struk­tive Betei­li­gung der Bür­ge­rinnen und Bürger soll das Han­deln der Stadt­ver­wal­tung mög­lichst trans­pa­rent und nach­voll­ziehbar für alle sein. Uns GRÜNEN ist dabei wichtig, alle Men­schen im Betei­li­gungs­pro­zess mit­zu­nehmen, ins­be­son­dere auch Men­schen mit Behin­de­rung, Migra­ti­ons­hin­ter­grund, junge und alte Men­schen, Men­schen aus bil­dungs­fernen und bil­dungs­nahen Schichten.

Wir GRÜNE möchten die Mög­lich­keiten, sich Gehör zu ver­schaffen, aus­bauen. Von Fahr­rad­wegen und Bolz­plätzen bis hin zur Gestal­tung öffent­li­cher Plätze oder ganzer Areale sollten sich die Bür­ge­rinnen und Bürger nach unserer Auf­fas­sung früh­zeitig in die Pla­nungen ein­bringen können.