Kinder und Jugendliche

Kindeswohl

Kinder sind nicht nur Teil ihrer Fami­lien. Sie sind eigen­stän­dige Per­sön­lich­keiten. Auch in einem immer älter wer­denden Blies­kastel brau­chen wir Platz für Kinder und Jugendliche.
Für Kinder müssen Spiel­plätze und Bolz­plätze erhalten und errichtet werden. Solche Inves­ti­tionen sind gerade in der Fläche für das Frei­zeit­an­gebot der Jugend­li­chen wichtig und tragen zu einer funk­tio­nie­renden Dorf­ge­mein­schaft von klein auf bei. Trotzdem müssen Stand­orte von Spiel­plätzen auf ihre Nut­zung über­prüft werden. Lieber weniger, aber gut aus­ge­stat­tete Plätze, vor allem auch in der Altstadt.

Jugendpolitik

Jugend­po­litik dient nicht nur der jungen Genera­tion. Wir sind über­zeugt: Wo sich Jugend­liche wohl­fühlen, bleiben sie auch. Und das dient am Ende auch der (Groß-) Eltern­ge­nera­tion. Von einer Politik für alle Genera­tionen pro­fi­tieren alle Altersgruppen!

Frei­zeit­an­ge­bote in Blies­kastel sind der­zeit über­wie­gend auf die ältere Genera­tion aus­ge­richtet, Ange­bote für junge Men­schen oder junge Blieskasteler*innen gibt es kaum. Und das ist auch kein Wunder, denn unsere Stadt wird über­wie­gend von der Genera­tion 40+ regiert. Jugend­kul­tu­relle Ele­mente werden in den länd­li­cheren Regionen immer häu­figer ver­nach­läs­sigt und verdrängt.
Das wollen wir ändern!

Wir treten mit dem jüngsten Team für die Kom­mu­nal­wahlen an und setzen uns für eine echte Jugend­po­litik ein. Eine Stadt wie Blies­kastel muss auch für junge Men­schen attraktiv sein. Dazu gehören nicht nur Sport- und Kul­tur­ange­bote, son­dern auch eine Stadt­ver­wal­tung, die Anliegen der Jugend­li­chen ernst nimmt.

Wir GRÜNE wollen Jugend­li­chen zunächst einmal Gehör ver­schaffen: regel­mä­ßige Treffen der Bür­ger­meis­terin mit Jugend­ver­tre­tern aus dem Stadt­ge­biet sollen der Ver­wal­tung helfen, zu erkennen, was jungen Men­schen in unserer Stadt fehlt. Sollte sich bei diesen Treffen her­aus­stellen, dass ein Inter­esse an der Grün­dung eines Jugend­bei­rates besteht, so wollen wir einen sol­chen schaffen. Dies sehen wir als Inves­ti­tion in unsere gesell­schaft­liche Zukunft: Jungen Men­schen muss bewusst gemacht werden, dass wir ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment als Säule unserer Gesell­schaft brau­chen und Ver­ant­wor­tung für unsere Stadt Spaß macht.

Die heute jungen Men­schen müssen die sozialen, öko­no­mi­schen und öko­lo­gi­schen Folgen der heu­tigen Politik tragen. Kinder und Jugend­liche sind Chance und Zukunft jeder Gesell­schaft und daher ist es die weit­bli­ckendste Auf­gabe GRÜNER nach­hal­tiger Politik, opti­male Ent­wick­lungs­mög­lich­keiten für alle Kinder unab­hängig von der gesell­schaft­li­chen Zuge­hö­rig­keit ihrer Familie zu schaffen.

Wir wollen ver­schie­dene Frei­zeit­an­ge­bote für Jugend­liche erhalten und schaffen, wie zum Bei­spiel Bolz­plätze und Mul­ti­funk­ti­ons­plätze in den Stadt­teilen oder durch die Unter­stüt­zung ört­li­cher Jugend­clubs. Die jün­gere Genera­tion betreibt häufig auch „moder­nere“ Sport­arten. Blies­kastel sollte sich dieser Ent­wick­lung nicht ver­schließen. Wir GRÜNE unter­stützen daher auch die Idee einer Klet­ter­wand oder eines Skate­parks.
Gra­fitti und Street-Art sind moderne Formen der Kunst, die wir von unseren Straßen nicht gänz­lich ver­bannen sollten. Blies­kastel solle nach dem Vor­bild vieler deut­scher Städte legale Flä­chen für Gra­fitti und Street-Art ausweisen.

Die Kir­mes­ver­an­stal­tungen und die Strau­ßen­ju­gend­or­ga­ni­sa­tionen in unseren ver­schie­denen Stadt­teilen müssen stärker unter­stützt werden. Diese Ver­an­stal­tungen stellen nicht nur für viele Jugend­liche das High­light des Dorf­le­bens dar, son­dern zeugen auch von einer starken und funk­tio­nie­renden Dorfgemeinschaft.