Wahlprogramm #BLK2019

Lie­be Blies­kas­tele­rin­nen und lie­be Blies­kas­te­ler,

wir GRÜNE konn­ten in den ver­gan­gen 10 Jah­ren schon eini­ges für unse­re Stadt und unse­re Dör­fer errei­chen. Trotz vie­ler Erfol­ge haben wir aber noch vie­le wei­te­re Ide­en und Vor­schlä­ge, mit denen wir zur Ver­bes­se­rung unse­res Gemein­we­sens bei­tra­gen möch­ten.

Unse­re Visi­on ist ein Blies­kas­tel, das als Zen­trum der Bio­sphä­re zu einem Vor­rei­ter in Sachen Nach­hal­tig­keit und Öko­lo­gie wird und des­sen nach­hal­ti­ge Wirt­schaft zum Wohl­stand aller bei­trägt. Ein Blies­kas­tel, das sei­ne Tra­di­tio­nen pflegt, aber auch offen für Neu­es ist. Denn wir brau­chen eine zukunfts­fä­hi­ge Stadt mit lebens­wer­ten Dör­fern für unse­re Kin­der und Enkel.

Wir tre­ten mit einem aus­ge­wo­ge­nen und hoch­mo­ti­vier­ten Team, bestehend aus jün­ge­ren und älte­ren, erfah­re­nen sowie neu­en Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten, für die Kom­mu­nal­wah­len an.

Da wir uns auch in Zukunft mit Herz und Ver­stand für unse­re Hei­mat ein­set­zen wol­len, bit­ten wir Sie am 26.Mai um Ihre Stim­me! Für unse­re Bür­ger­meis­ter­kan­di­da­tin Lisa Becker, den Stadt­rat, die Orts­rä­te und den Kreis­tag.

Vie­len Dank für Ihr Ver­trau­en und herz­li­che Grü­ße.

Ihre GRÜNEN Blies­kas­tel

Bildung und Betreuung

 

Die Grundlage für gleiche Chancen für alle ist Bildung

Des­halb ist der freie Zugang zu Bil­dung für uns GRÜNE eine zen­tra­le Gerech­tig­keits­fra­ge. Bil­dung darf weder von der Her­kunft noch von den Lebens­um­stän­den oder gar dem Geld­beu­tel der Eltern abhän­gig sein.

Kindertagesstätten mit gutem Krippenangebot

Wir haben in den letz­ten Jah­ren die Wei­chen für eine gute Ver­sor­gung im KiTa-Bereich gestellt: Neben Sanie­run­gen und Neu­bau­ten haben wir die Betreu­ungs­an­ge­bo­te erwei­tert, vor allem Krip­pen­plät­ze geschaf­fen.
Der erst kürz­lich eröff­ne­te Wald­kin­der­gar­ten stellt ein Vor­zei­ge­pro­jekt im vor­schu­li­schen Bereich dar und passt per­fekt zu dem Gedan­ken der Bio­sphä­re. Wir GRÜNE möch­ten noch wei­te­re Betreu­ungs­an­ge­bo­te im Bereich der Natur und des Fors­tes in Blies­kas­tel vor­an­brin­gen und das Ange­bot ste­tig aus­bau­en, damit alle Vor­schul­kin­der mit der Bio­sphä­re prak­tisch in Berüh­rung kom­men, sei es im Wald, am Bach sowie auf der Orchi­de­en- oder Streu­obst­wie­se.

Ein wich­ti­ges Ziel für uns Grü­ne ist es, die Redu­zie­rung, am liebs­ten die Abschaf­fung der Eltern­bei­trä­ge zu errei­chen, damit bereits in die­sem Alter glei­che Start­chan­cen bestehen und jun­ge Fami­li­en finan­zi­ell nicht so stark belas­tet sind.

Dazu gehö­ren auch die Inves­ti­tio­nen in die Gebäu­de und, wenn nötig in Neu­bau­ten. Betreu­ungs­an­ge­bo­te müs­sen flä­chen­de­ckend und von guter Qua­li­tät sein. Auch zukünf­tig wer­den wir uns für Inves­ti­tio­nen in die Gebäu­de­sa­nie­rung, in Neu­bau­ten und Betreu­ungs­an­ge­bo­te stark machen – für gute Bil­dung und die Ver­ein­bar­keit von Fami­lie und Beruf.

Hervorragender Schulstandort Blieskastel

Neben Städ­ten wie St. Ing­bert, Hom­burg, Saar­lou­is und Neun­kir­chen ist auch Blies­kas­tel ein Mit­tel­zen­trum und muss daher eine bestimm­te Ver­sor­gungs­struk­tur vor­hal­ten. In den städ­ti­schen Grund­schu­len herrscht an man­cher Stel­le ein gro­ßer Sanie­rungs­stau, den es drin­gend zu besei­ti­gen gilt. Asbest­ver­seuch­te Klas­sen­räu­me und Jahr­zehn­te alte Toi­let­ten­an­la­gen darf es nicht län­ger geben. Wir wol­len, dass die Sanie­rung der Schul­ge­bäu­de und Inves­ti­tio­nen in die Schu­len obers­te Prio­ri­tät genie­ßen. Wir wer­den uns auch wei­ter­hin – wie zum Bei­spiel bei der Grund­schu­le Schloss­berg – für eine zügi­ge Sanie­rung ein­set­zen.

Die bei­den wei­ter­füh­ren­den Schu­len – das Von der Ley­en-Gym­na­si­um und die Geschwis­ter Scholl-Schu­le – sol­len auch in Zukunft eigen­stän­dig blei­ben und wir wer­den uns beim Land­rat für Inves­ti­tio­nen in die bei­den Schul­stand­or­te stark machen.

Die Nach­mit­tags­be­treu­ung sowie die FGTS in den Schu­len sol­len aus­ge­baut wer­den. Hier soll nicht nur deren Qua­li­tät ver­bes­sert wer­den, son­dern es muss auch allein­er­zie­hen­den Eltern­tei­len zeit­lich die Mög­lich­keit gege­ben wer­den, am Berufs­le­ben voll teil­ha­ben zu kön­nen.

Das viel­dis­ku­tier­te The­ma Inklu­si­on macht auch vor Blies­kas­tel nicht halt. Wir set­zen uns für opti­ma­le Bedin­gun­gen aller Kin­der, ob behin­dert oder nicht behin­dert, ein wie es die UN-Men­schen­rechts­kon­ven­ti­on vor­sieht, – hier­zu zählt vor allem eine der­zeit oft nicht gewähr­leis­te­te indi­vi­du­el­le För­de­rung inklu­si­ver Schüler*innen.

 

Biosphäre und Tourismus

Biosphäre und Tourismus

 

Seit 2009 haben wir die Anerkennung als Biosphärenreservat Bliesgau.

Zwar hat sich bereits eini­ges getan – Blies­kas­tel ist auf Grund unse­res Antra­ges fair tra­de-Stadt, außer­dem noch città­slow-Stadt und Ess­ba­re Stadt. Tou­ris­mus­an­ge­bo­te wer­den ste­tig aus­ge­baut – aber es ist noch viel Luft nach oben.
Wir wol­len die Zusam­men­ar­beit der Bio­sphä­ren­ge­mein­den sowie auch die der angren­zen­den Bio­sphä­ren­re­ser­va­te Pfäl­zer­wald und Vos­ges du Nord (Nord­vo­ge­sen) unter­ein­an­der ver­bes­sern – Syn­er­gi­en schaf­fen –, den „Mas­ter­plan 100 % Kli­ma­schutz“ umset­zen und das „Regio­na­le Ent­wick­lungs­kon­zept“ mit Leben fül­len.

Tourismus

Der Tou­ris­mus hat sich in den ver­gan­ge­nen Jah­ren ste­tig wei­ter­ent­wi­ckelt. So hat sich der Aus­bau von Feri­en­woh­nun­gen in his­to­ri­schen Gebäu­den der Alt­stadt, aber auch in den schö­nen Dör­fern des Blies­gaus erhöht. Aller­dings kann die­se Situa­ti­on nicht dar­über hin­weg­täu­schen, dass ein Hotel drin­gend nötig ist: Hier ent­spricht das Ange­bot nicht der Nach­fra­ge.

Wir GRÜNEN set­zen uns daher für eine offen­si­ve Suche nach einem Inves­tor für ein Hotel ein, das Aktiv-Tou­ris­ten einen schö­nen Auf­ent­halt in der Bio­sphä­re ermög­licht und wel­ches gleich­zei­tig aber auch als Über­nach­tungs­stät­te für den Kon­gress­stand­ort des Bios­sphä­ren­hau­ses genutzt wer­den kann.
Für die Blies­kas­te­ler Feri­en­woh­nun­gen wol­len wir eine bes­se­re Ver­mark­tung sei­tens der Stadt anbie­ten. Hier­zu soll der Bio­sphä­renzweck­ver­band in Zusam­men­ar­beit mit den zuge­hö­ri­gen Städ­ten und Gemein­den ein Tou­ris­mus­kon­zept auf den Weg brin­gen, um die über­re­gio­na­le Ver­mark­tung stär­ker in den Fokus zu rücken.

Die Bio­sphä­re Blies­gau gilt es als Qua­li­täts­mar­ke und Kenn­zei­chen wei­ter­zu­ent­wi­ckeln, wodurch die regio­na­le Wert­schöp­fung gestei­gert wer­den soll. Wir wol­len tou­ris­ti­sche Ange­bo­te wei­ter aus­bau­en, vor allem auch in Koope­ra­ti­on mit Betrie­ben, die den Bio­sphä­ren­ge­dan­ken mit­tra­gen. Viel­fach fehlt inner­halb der Stadt noch die Iden­ti­fi­ka­ti­on mit der „Bio­sphä­re Blies­gau“, dies kann nur durch geziel­tes (An-)werben ver­än­dert wer­den.

Bürgerbeteiligung und Kommunikation

Bürgerbeteiligung und Kommunikation

 

In einer ver­bes­ser­ten Kom­mu­ni­ka­ti­on sehen wir in jeder Hin­sicht den Schlüs­sel zum Erfolg. Wir wol­len eine ande­re Kom­mu­ni­ka­ti­ons­kul­tur sei­tens der Stadt­ver­wal­tung eta­blie­ren. Egal, ob bei Bau­vor­ha­ben inner­halb der Stadt, bei Maß­nah­men, die ins Orts­ge­sche­hen ein­grei­fen oder die ein­zel­nen Men­schen betref­fen.

In vie­len Fäl­len sind in der Ver­gan­gen­heit eine ver­säum­te Infor­ma­ti­on oder Aus­spra­che der Grund für Miss­stim­mun­gen. Dabei ist es doch so ein­fach: Wenn man von Beginn eines jeden Ver­fah­rens, einer jeden Anfra­ge oder einer Maß­nah­me infor­miert und sich aus­tauscht, ent­ste­hen die­se Miss­ver­ständ­nis­se und Unzu­frie­den­hei­ten meist erst gar nicht.
Unser Ziel ist es daher mit allen Bür­ge­rin­nen und Bür­gern, aber auch mit allen Orts­rä­ten und allen Ortsvorsteher*innen einen bes­se­ren Infor­ma­ti­ons­aus­tausch zu pfle­gen und für alle ein offe­nes Ohr zu haben. Durch die­sen erhöh­ten Infor­ma­ti­ons­aus­tausch ist es den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern auch mög­lich, aktiv an Ent­schei­dun­gen mit­zu­wir­ken.
Die­se Mit­wir­kungs­mög­lich­keit ist uns ein beson­de­res Anlie­gen, denn ohne enga­gier­te Blies­kas­tele­rin­nen und Blies­kas­te­ler, ohne Initia­ti­ven vor Ort und ohne die ehren­amt­lich Täti­gen der zahl­rei­chen Ver­ei­ne wäre Blies­kas­tel nicht das, was es heu­te ist. Eine Viel­zahl von Pro­jek­ten und Initia­ti­ven in den Berei­chen Umwelt, Sozia­les, Kul­tur und vie­len mehr wäre ohne Enga­ge­ment der Men­schen hier vor Ort nicht mög­lich.

Wir GRÜNE sind selbst aus Bür­ger­initia­ti­ven ent­stan­den. Wir haben mit vie­len die­ser Initia­ti­ven ver­trau­ens­voll zusam­men­ge­ar­bei­tet und gemein­sam vie­les erreicht. Bür­ger­schaft­li­ches Enga­ge­ment muss als will­kom­me­nes Enga­ge­ment gese­hen und ent­spre­chend unter­stützt wer­den. Denn in Zei­ten klam­mer kom­mu­na­ler Kas­sen kön­nen vie­le Din­ge in Zukunft gar nicht mehr von der Ver­wal­tung geleis­tet wer­den. Das bedeu­tet, dass sich Stadt­ver­wal­tung und Stadt­rat für Bür­ger­en­ga­ge­ment wei­ter öff­nen müs­sen, sei es bei der Gestal­tung von öffent­li­chen Plät­zen und Schul­hö­fen, der Erhal­tung kul­tur­his­to­ri­scher Denk­mä­ler wie dem Alex­an­der­turm oder sons­ti­ger gesell­schaft­li­cher Initia­ti­ven, die sich für das All­ge­mein­wohl enga­gie­ren.

Für eine kon­struk­ti­ve Betei­li­gung der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger soll das Han­deln der Stadt­ver­wal­tung mög­lichst trans­pa­rent und nach­voll­zieh­bar für alle sein. Uns GRÜNEN ist dabei wich­tig, alle Men­schen im Betei­li­gungs­pro­zess mit­zu­neh­men, ins­be­son­de­re auch Men­schen mit Behin­de­rung, Migra­ti­ons­hin­ter­grund, jun­ge und alte Men­schen, Men­schen aus bil­dungs­fer­nen und bil­dungs­na­hen Schich­ten.

Wir GRÜNE möch­ten die Mög­lich­kei­ten, sich Gehör zu ver­schaf­fen, aus­bau­en. Von Fahr­rad­we­gen und Bolz­plät­zen bis hin zur Gestal­tung öffent­li­cher Plät­ze oder gan­zer Area­le soll­ten sich die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger nach unse­rer Auf­fas­sung früh­zei­tig in die Pla­nun­gen ein­brin­gen kön­nen.

Energiewende und Klimaschutz

Energiewende und Klimaschutz

 

Dass wir eine Ener­gie­wen­de von den fos­si­len hin zu rege­ne­ra­ti­ven Ener­gie­for­men brau­chen, ist inzwi­schen unbe­strit­ten. Auch, dass Atom­strom die teu­ers­te Ener­gie ist, deren Kos­ten der „strah­len­den“ Alt­las­ten noch längst nicht berech­net wer­den kön­nen. Aber auch die „Ewig­keits­kos­ten“ des Koh­le­ab­baus wer­den uns noch vie­le Jah­re beglei­ten.
Gemäß dem Mot­to „Glo­bal den­ken und lokal han­deln“ set­zen wir uns für eine dezen­tra­le Ener­gie­ver­sor­gung ein:

Für die Zukunft unserer Kinder und Enkel

Die Umset­zung der Ener­gie­wen­de ist ein anspruchs­vol­les Pro­jekt, von dem am Ende alle pro­fi­tie­ren wer­den: Regi­on, Mit­tel­stand und Hand­werk, Umwelt und Kli­ma und letzt­end­lich wir Bür­ge­rin­nen und Bür­ger. Der von fast allen Kom­mu­nen der Bio­sphä­re unter­zeich­ne­te Mas­ter­plan 100% Kli­ma­schutz muss drin­gend mit Leben gefüllt wer­den:
Kon­kret heißt dies, dass in der städ­ti­schen Ver­wal­tung, ihren Betrie­ben und Lie­gen­schaf­ten Recy­cling­ma­te­ria­li­en ver­wen­det und moder­ne Lösun­gen der Wär­me­däm­mung ein­ge­setzt wer­den sol­len. Der Aus­bau erneu­er­ba­rer Ener­gi­en soll, wo es sinn­voll ist, nach Mög­lich­keit umge­setzt wer­den. Es braucht ein ener­ge­ti­sches Gebäu­de­ma­nage­ment und För­der­mög­lich­kei­ten müs­sen aus­ge­schöpft wer­den. Bei öffent­li­chen und gewerb­li­chen Bau­vor­ha­ben wol­len wir eige­ne ener­ge­ti­sche Min­dest­stan­dards für die Bio­sphä­re als Modell­re­gi­on eta­blie­ren.

Das städ­ti­sche Gebäu­de­ma­nage­ment ist nach unse­rer Auf­fas­sung immer noch ver­bes­se­rungs­wür­dig. Die Stadt­ver­wal­tung soll­te sich inten­si­ver mit der ener­ge­ti­schen Sanie­rung der städ­ti­schen Infra­struk­tur aus­ein­an­der­set­zen und hier­für gezielt För­der­mög­lich­kei­ten aus­schöp­fen. Die­se Maß­nah­men sind lang­fris­tig nicht nur aus öko­lo­gi­scher, son­dern auch aus finan­zi­el­ler Sicht von Vor­teil, da dadurch die Unter­hal­tungs­kos­ten für die Gebäu­de enorm gesenkt wer­den kön­nen. Dar­über hin­aus soll­te die Stadt­ver­wal­tung in Zusam­men­ar­beit mit den Stadt­wer­ken Auf­klä­rungs- und Infor­ma­ti­ons­kam­pa­gnen zum The­ma Ener­gie­ein­spa­rung umset­zen.

Wir GRÜNE unter­stüt­zen unse­ren kom­mu­na­len Ener­gie­ver­sor­ger, die Stadt­wer­ke Blies­tal, als wich­ti­gen Ansprech­part­ner vor Ort. Gleich­zei­tig sind die­se gefor­dert, den ver­än­der­ten Ansprü­chen der Ener­gie­er­zeu­gung Rech­nung zu tra­gen und eine Vor­rei­ter­rol­le inner­halb der Bio­sphä­re zu über­neh­men. Gemein­sam mit der Stadt­ver­wal­tung sol­len inno­va­ti­ve Mög­lich­kei­ten, sowohl bei der Ener­gie­ein­spa­rung, als auch bei der Ener­gie­pro­duk­ti­on ent­wi­ckelt und umge­setzt wer­den. Hier­zu zählt für uns GRÜNE ein ech­tes Ener­gie­ma­nage­ment, wel­ches dem­entspre­chend auch per­so­na­li­siert wird.

Wir GRÜNE unter­stüt­zen den Aus­bau der erneu­er­ba­ren Ener­gi­en im Stadt­ge­biet, sei es Wind, Son­ne, Bio­mas­se oder Geo­ther­mie. Die­ser soll natür­lich nur im Ein­klang mit den gel­ten­den Vor­schrif­ten erfol­gen.

Gesellschaft und Vereine

Gesellschaft und Vereine

 

 

Der demo­gra­fi­sche Wan­del trifft die länd­li­chen Regio­nen beson­ders hart und stellt Dör­fer und Klein­städ­te vor gro­ße Her­aus­for­de­run­gen. Auch Blies­kas­tel wird von die­ser Ent­wick­lung nicht ver­schont blei­ben. Gebur­ten­rück­gang und Weg­zü­ge haben hier – wie in der gesam­ten Regi­on – schon in den letz­ten Jah­ren ein­ge­setzt. Der Bevöl­ke­rungs­rück­gang auf den Dör­fern macht sich bereits durch Leer­stän­de, den Rück­gang des bür­ger­li­chen Enga­ge­ments oder dem Man­gel an Nach­wuchs bei den Ver­ei­nen bemerk­bar. Die­sen Ent­wick­lun­gen gilt es ent­ge­gen­zu­wir­ken.

Wir GRÜNE wol­len trotz des zu erwar­ten­den Bevöl­ke­rungs­rück­gangs die Lebens­qua­li­tät in den Orten erhal­ten – unser Ziel sind auch in Zukunft leben­di­ge Dör­fer mit einem akti­ven Ver­eins­le­ben. Blies­kas­tel soll in der Bau­leit­pla­nung auf eine kon­se­quen­te Innen- vor Außen­ent­wick­lung ach­ten. Nur durch moder­ne Wohn­for­men blei­ben die Orts­ker­ne leben­dig.

Wir GRÜNE unter­stüt­zen die Ein­rich­tung inter­kul­tu­rel­ler und sozi­al ver­bin­den­der Treff­punk­te und Begeg­nungs­stät­ten, die den Men­schen vor Ort die Mög­lich­keit bie­ten, mit­ein­an­der in Kon­takt zu tre­ten und für­ein­an­der da zu sein. Gemein­we­sen­ar­beit in Orts­tei­len, Pfle­ge­ein­rich­tun­gen und Mehr­ge­nera­tio­nen­häu­ser haben eine zen­tra­le Bedeu­tung inner­halb eines Dor­fes. Wir GRÜNE sehen dar­in eine gro­ße Chan­ce, das Leben auf dem Land auch in Zukunft attrak­tiv zu gestal­ten.

Ehrenamt

Die her­aus­ra­gen­de Arbeit der Ver­ei­ne – dar­un­ter zählt auch das ehren­amt­li­che Enga­ge­ment in der Feu­er­wehr oder ande­rer Hilfs­ein­rich­tun­gen – gilt es so weit wie mög­lich zu för­dern und zu unter­stüt­zen.

Sämt­li­che Ver­ei­ne sehen sich auf­grund des demo­gra­phi­schen Wan­dels eines gro­ßen Mit­glie­der­schwunds gegen­über. Die Feu­er­wehr hat zusätz­lich bedingt durch den Kli­ma­wan­del mit stei­gen­den Ein­satz­zah­len zu kämp­fen. Hier wol­len wir zu Koope­ra­tio­nen ermu­ti­gen. Nur so kann den Her­aus­for­de­run­gen der Zukunft begeg­net wer­den. Die Feu­er­wehr muss bei der inten­si­ven Wer­bung für mehr Enga­ge­ment von Mäd­chen und Frau­en in der Wehr unter­stützt wer­den.

Unser Blies­kas­te­ler Schwimm­bad wol­len wir GRÜNE erhal­ten. Um die Finan­zie­rung aber dau­er­haft zu sichern, sind wir auf Hil­fen des Krei­ses und des Lan­des ange­wie­sen. Es braucht ein Bäder­kon­zept für das gan­ze Saar­land, bezie­hungs­wei­se für den Kreis, denn nicht nur Blies­kas­tel kann sich ein Schwimm­bad finan­zi­ell eigent­lich nicht mehr leis­ten.

Haushalt und Finanzen

Nach­hal­ti­ge Haus­halts­po­li­tik bedeu­tet, nicht auf Kos­ten der nach­wach­sen­den Genera­tio­nen zu leben und die­se mit einem Schul­den­berg zu belas­ten. In der Finanz­po­li­tik geht es um Genera­tio­nen­ge­rech­tig­keit. Wir wol­len weder unse­ren Kin­dern hohe Zins­las­ten für unse­re Schul­den auf­la­den, noch ihnen eine maro­de Infra­struk­tur hin­ter­las­sen. Wir GRÜNE wol­len des­halb lang­fris­tig die Schul­den redu­zie­ren und gleich­zei­tig nach­hal­tig in die Zukunft inves­tie­ren.

Für die­se Inves­ti­tio­nen ist es wich­tig, dass den Kom­mu­nen über­haupt ein finan­zi­el­ler Hand­lungs­spiel­raum zukommt: die inzwi­schen auf 13,6 Mil­lio­nen ange­stie­ge­ne Kreis­um­la­ge ver­bun­den mit gerin­ge­ren Inves­ti­ti­ons­mög­lich­kei­ten, erschwe­ren uns viel­fach wich­ti­ge Zukunfts­in­ves­ti­tio­nen. Daher gilt es, sich bei Kreis und Land stark für finan­zi­el­le Unter­stüt­zun­gen und auch Ent­las­tun­gen zu machen. Es kann nicht sein, dass wir als Stadt immer höhe­re Aus­ga­ben durch mehr Ver­ant­wor­tung haben, die finan­zi­el­len Mit­tel aber gleich­zei­tig gerin­ger wer­den.

Um unse­re Struk­tu­ren dau­er­haft zu finan­zie­ren, sind wir gezwun­gen, sie zu straf­fen und sie unse­ren finan­zi­el­len Mög­lich­kei­ten anpas­sen. Haus­halts­sa­nie­rung ist kein Selbst­zweck, son­dern die Vor­aus­set­zung für akti­ve Zukunfts­ge­stal­tung. Wir GRÜNE möch­ten daher die Zusam­men­ar­beit mit den ande­ren Städ­ten und Gemein­den inten­si­vie­ren und aus­bau­en. Um den viel­fäl­ti­gen und wach­sen­den Auf­ga­ben­be­rei­chen der Kom­mu­nen auch in Zukunft gerecht wer­den zu kön­nen, muss Blies­kas­tel unter­schied­li­che Koope­ra­tio­nen mit den Nach­bar­kom­mu­nen ein­ge­hen. Durch inter­kom­mu­na­le Koope­ra­tio­nen ver­spre­chen wir uns wei­te­re Effi­zi­enz­stei­ge­run­gen und Ein­spar­mög­lich­kei­ten.

Kinder und Jugendliche

Kinder und Jugendliche

Kindeswohl

Kin­der sind nicht nur Teil ihrer Fami­li­en. Sie sind eigen­stän­di­ge Per­sön­lich­kei­ten. Auch in einem immer älter wer­den­den Blies­kas­tel brau­chen wir Platz für Kin­der und Jugend­li­che.
Für Kin­der müs­sen Spiel­plät­ze und Bolz­plät­ze erhal­ten und errich­tet wer­den. Sol­che Inves­ti­tio­nen sind gera­de in der Flä­che für das Frei­zeit­an­ge­bot der Jugend­li­chen wich­tig und tra­gen zu einer funk­tio­nie­ren­den Dorf­ge­mein­schaft von klein auf bei. Trotz­dem müs­sen Stand­or­te von Spiel­plät­zen auf ihre Nut­zung über­prüft wer­den. Lie­ber weni­ger, aber gut aus­ge­stat­te­te Plät­ze, vor allem auch in der Alt­stadt.

Jugendpolitik

Jugend­po­li­tik dient nicht nur der jun­gen Genera­ti­on. Wir sind über­zeugt: Wo sich Jugend­li­che wohl­füh­len, blei­ben sie auch. Und das dient am Ende auch der (Groß-) Eltern­ge­nera­ti­on. Von einer Poli­tik für alle Genera­tio­nen pro­fi­tie­ren alle Alters­grup­pen!

Frei­zeit­an­ge­bo­te in Blies­kas­tel sind der­zeit über­wie­gend auf die älte­re Genera­ti­on aus­ge­rich­tet, Ange­bo­te für jun­ge Men­schen oder jun­ge Blieskasteler*innen gibt es kaum. Und das ist auch kein Wun­der, denn unse­re Stadt wird über­wie­gend von der Genera­ti­on 40+ regiert. Jugend­kul­tu­rel­le Ele­men­te wer­den in den länd­li­che­ren Regio­nen immer häu­fi­ger ver­nach­läs­sigt und ver­drängt.
Das wol­len wir ändern!

Wir tre­ten mit dem jüngs­ten Team für die Kom­mu­nal­wah­len an und set­zen uns für eine ech­te Jugend­po­li­tik ein. Eine Stadt wie Blies­kas­tel muss auch für jun­ge Men­schen attrak­tiv sein. Dazu gehö­ren nicht nur Sport- und Kul­tur­ange­bo­te, son­dern auch eine Stadt­ver­wal­tung, die Anlie­gen der Jugend­li­chen ernst nimmt.

Wir GRÜNE wol­len Jugend­li­chen zunächst ein­mal Gehör ver­schaf­fen: regel­mä­ßi­ge Tref­fen der Bür­ger­meis­te­rin mit Jugend­ver­tre­tern aus dem Stadt­ge­biet sol­len der Ver­wal­tung hel­fen, zu erken­nen, was jun­gen Men­schen in unse­rer Stadt fehlt. Soll­te sich bei die­sen Tref­fen her­aus­stel­len, dass ein Inter­es­se an der Grün­dung eines Jugend­bei­ra­tes besteht, so wol­len wir einen sol­chen schaf­fen. Dies sehen wir als Inves­ti­ti­on in unse­re gesell­schaft­li­che Zukunft: Jun­gen Men­schen muss bewusst gemacht wer­den, dass wir ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment als Säu­le unse­rer Gesell­schaft brau­chen und Ver­ant­wor­tung für unse­re Stadt Spaß macht.

Die heu­te jun­gen Men­schen müs­sen die sozia­len, öko­no­mi­schen und öko­lo­gi­schen Fol­gen der heu­ti­gen Poli­tik tra­gen. Kin­der und Jugend­li­che sind Chan­ce und Zukunft jeder Gesell­schaft und daher ist es die weit­bli­ckends­te Auf­ga­be GRÜNER nach­hal­ti­ger Poli­tik, opti­ma­le Ent­wick­lungs­mög­lich­kei­ten für alle Kin­der unab­hän­gig von der gesell­schaft­li­chen Zuge­hö­rig­keit ihrer Fami­lie zu schaf­fen.

Wir wol­len ver­schie­de­ne Frei­zeit­an­ge­bo­te für Jugend­li­che erhal­ten und schaf­fen, wie zum Bei­spiel Bolz­plät­ze und Mul­ti­funk­ti­ons­plät­ze in den Stadt­tei­len oder durch die Unter­stüt­zung ört­li­cher Jugend­clubs. Die jün­ge­re Genera­ti­on betreibt häu­fig auch „moder­ne­re“ Sport­ar­ten. Blies­kas­tel soll­te sich die­ser Ent­wick­lung nicht ver­schlie­ßen. Wir GRÜNE unter­stüt­zen daher auch die Idee einer Klet­ter­wand oder eines Skate­parks.
Gra­fit­ti und Street-Art sind moder­ne For­men der Kunst, die wir von unse­ren Stra­ßen nicht gänz­lich ver­ban­nen soll­ten. Blies­kas­tel sol­le nach dem Vor­bild vie­ler deut­scher Städ­te lega­le Flä­chen für Gra­fit­ti und Street-Art aus­wei­sen.

Die Kir­mes­ver­an­stal­tun­gen und die Strau­ßen­ju­gend­or­ga­ni­sa­tio­nen in unse­ren ver­schie­de­nen Stadt­tei­len müs­sen stär­ker unter­stützt wer­den. Die­se Ver­an­stal­tun­gen stel­len nicht nur für vie­le Jugend­li­che das High­light des Dorf­le­bens dar, son­dern zeu­gen auch von einer star­ken und funk­tio­nie­ren­den Dorf­ge­mein­schaft.

Kultur und Feierlichkeiten

Kultur und Feierlichkeiten

Kul­tur ist kein Luxus, Kul­tur ist Lebens­mit­tel (Johan­nes Rau, ehem. Bun­des­prä­si­dent)

Die­ser Satz ver­deut­licht sehr schön, wie auch wir Kul­tur ver­ste­hen. Sie ist kein Anhäng­sel, son­dern unab­ding­bar für unser Leben. In Blies­kas­tel hat sich in den letz­ten Jah­ren eine bun­te und viel­fäl­ti­ge Kul­tur­sze­ne ent­wi­ckelt. Seit meh­re­ren Jah­ren gibt es auf Initia­ti­ve der GRÜNEN Bei­geord­ne­ten Bri­git­te Ada­mek-Rin­der­le den Kul­tur­stamm­tisch, der inzwi­schen auch als Ver­ein fun­giert. Bil­den­de Künst­ler aus dem Blies­gau, Musi­ker, vie­le Kul­tur­schaf­fen­de und Inter­es­sier­te fin­den hier eine Hei­mat, die Mög­lich­kei­ten der Ver­net­zung und schaf­fen mitt­ler­wei­le beein­dru­cken­de, regio­nal viel­be­ach­te­te Ver­an­stal­tun­gen: Tage der Offe­nen Ate­liers, die Kaschd­ler „Musik-Knei­pen-Tour“, „AlschArt“ und „Kunst im Treib­haus“, um nur eini­ge zu nen­nen.

Attraktive Kulturangebote mit und für die Menschen in Blieskastel.

Über­re­gio­na­le Aus­stel­lun­gen wer­den wie­der­be­lebt, Jugend­kul­tur wird unter­stützt – alles Ergeb­nis­se unse­rer Kul­tur­ar­beit. Wir unter­stüt­zen eine star­ke und viel­fäl­ti­ge Kul­tur­sze­ne und kämp­fen für künst­le­ri­sche Frei­heit auch jen­seits des Main­streams.
Nach­dem das Blies­kas­te­ler Alt­stadt­fest in die Jah­re gekom­men war und lei­der, trotz mehr­fa­cher Wie­der­be­le­bungs­ver­su­che, nicht mehr den Anklang ver­gan­ge­ner Jah­re in der Bevöl­ke­rung fand, star­te­te im Jahr 2018 erst­mals das Franz-Fest. Etwas klei­ner, fei­ner, kuli­na­ri­scher. Dies gilt es, mit den Ver­ei­nen wei­ter zu ent­wi­ckeln.

Wir wol­len kul­tu­rel­le Akti­vi­tä­ten und künst­le­ri­sche Betä­ti­gung für mög­lichst vie­le Men­schen ermög­li­chen, des­halb set­zen wir GRÜNEN uns in Blies­kas­tel dafür ein, öffent­li­che Kul­tur­räu­me zu erhal­ten und zu schaf­fen. Ein gro­ßer Mei­len­stein hier­bei ist der kürz­lich gefass­te Stadt­rats­be­schluss zum Neu­bau eines Bio­sphä­ren­hau­ses mit einer Fest­hal­le, für den sich die GRÜNE Stadt­rats­frak­ti­on und ins­be­son­de­re die Bei­geord­ne­te Bri­git­te Ada­mek-Rin­der­le als Ide­en­ge­be­rin seit jeher ein­ge­setzt haben. Blies­kas­tel als Mit­tel­stadt inmit­ten der Bio­sphä­re braucht ein Bio­sphä­ren­haus, das gleich­zei­tig den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern als Ver­an­stal­tungs­hal­le dient. So soll ein wich­ti­ger kul­tu­rel­ler Treff­punkt vor allem auch für die Ver­eins­ar­beit erhal­ten blei­ben, gleich­zei­tig kann sich die Bio­sphä­re mit allen Akteu­ren attrak­tiv prä­sen­tie­ren.

Mobilität und Lärmschutz

Mobilität und Lärmschutz

Mehr ÖPNV

Mobi­li­tät ist ein Grund­be­dürf­nis und Vor­aus­set­zung für eine funk­tio­nie­ren­de Stadt. Der Öffent­li­che Per­so­nen­nah­ver­kehr (ÖPNV) sichert die Mobi­li­tät und damit auch die Teil­ha­be aller Bür­ge­rin­nen und Bür­ger. Die För­de­rung des öffent­li­chen Per­so­nen­nah­ver­kehrs ist uns daher beson­ders wich­tig.
Wir wol­len eine siche­re und öko­lo­gi­sche Mobi­li­tät für alle Genera­tio­nen und Ein­kom­men. An einer Mobi­li­täts­wen­de führt ange­sichts des Kli­ma­wan­dels und sin­ken­der Erd­öl­för­de­rung län­ger­fris­tig kein Weg vor­bei. Wir GRÜNE möch­ten den Wan­del weg von der „auto­ge­rech­ten Stadt“ hin zur „men­schen­ge­rech­ten Stadt“.

Blies­kas­tel muss wei­ter­hin an das Netz des ÖPNV ange­schlos­sen blei­ben. Unser ÖPNV muss mehr zu bie­ten haben als den rei­nen Schul­bus­ver­kehr! Wir for­dern daher zugleich den Aus­bau des Ange­bots in den Abend­stun­den und am Wochen­en­de. Ins­be­son­de­re bedarf es hier einer bes­se­ren Wer­bung und Über­zeu­gungs­ar­beit in Ver­bin­dung mit einer attrak­ti­ve­ren Preis­ge­stal­tung für Bus und Bahn. Es muss „sexy“ sein, mit dem Bus zu fah­ren.

Der „Dol­musch” muss für uns GRÜNE erhal­ten blei­ben. Gera­de jün­ge­re und älte­re Men­schen sind auf die­sen Stadt­bus ange­wie­sen. Dank des Ein­sat­zes der GRÜNEN Stadt­rats­frak­ti­on konn­ten die Kos­ten für die­ses Ange­bot gesenkt, aber den­noch für unse­re Bür­ge­rin­nen und Bür­ger gesi­chert wer­den. Unser Ziel ist die Ver­net­zung mit dem St. Ing­ber­ter Stadt­bus „Ingo”, um einen bes­se­ren Anschluss in Rich­tung St. Ing­bert zu schaf­fen. Gera­de als Zen­trum der Bio­sphä­re soll­te Blies­kas­tel mit gutem Bei­spiel vor­an­ge­hen und für den Dol­musch eine Antriebs­tech­nik ohne Emis­sio­nen anvi­sie­ren.

Bessere Verkehrskonzeption für die Altstadt

Durch den Bau des neu­en Bus­bahn­ho­fes und der moder­ni­sier­ten Ver­kehrs­pla­nung mit drei neu­en Krei­seln, hat unse­re Barock­stadt an Attrak­ti­vi­tät dazu­ge­won­nen. Gleich­zei­tig hat sich aber auch die Park­platz­bi­lanz rund um die Innen­stadt ver­bes­sert. Eine Tat­sa­che, die sich sowohl im Sin­ne der Gewer­be­trei­ben­den als auch der Anwoh­ner posi­tiv ent­wi­ckelt hat. Die­se erfolg­rei­che Ent­wick­lung möch­ten wir fort­set­zen. Mit der geplan­ten klei­nen Stadt­um­ge­hung am ehe­ma­li­gen Bus­bahn­hof und der Erwei­te­rung der Alt­stadt wird ein wei­te­res Pro­jekt unse­rer GRÜ­NEN-Stadt­rats­frak­ti­on umge­setzt.
Wir GRÜNE möch­ten eine geord­ne­te Park­si­tua­ti­on in der Innen­stadt, bei der sowohl die Inter­es­sen der Anwohner*innen, als auch die der Gewer­be­trei­ben­den Berück­sich­ti­gung fin­den. Daher möch­ten wir Park­aus­wei­se für die Anwohner*innen der Alt­stadt für bestimm­te Stra­ßen und Teil­be­rei­che ein­füh­ren.

Weniger Lärm

Wir GRÜNE drän­gen auf eine zügi­ge Umset­zung des Lärm­ak­ti­ons­plans der Stadt Blies­kas­tel. Meh­re­re Orte in unse­rer Stadt ent­lang der B423 sind bereits heu­te schon unnö­tig durch den Lärm und die Abga­se des Schwer­last­ver­kehrs belas­tet, dazu zäh­len ins­be­son­de­re die Orts­durch­fahr­stra­ßen von Aßwei­ler, Biesin­gen und Weben­heim, sowie die Saar­ge­mün­der Stra­ße in Blies­kas­tel.

Wir GRÜNE set­zen uns daher mit Nach­druck dafür ein, dass die betrof­fe­nen Stra­ßen in Blies­kas­tel für den Tran­sit-Schwer­last­ver­kehr gesperrt wer­den. Dies wür­de bedeu­ten, dass LKW über 7,5 Ton­nen nur noch für den Anlie­fer­ver­kehr unse­re Stra­ßen benut­zen dür­fen, sodass unse­re orts­an­säs­si­gen Unter­neh­men davon nicht ein­ge­schränkt wer­den wür­den.
Hier sind vor allem die Kreis­ver­wal­tung und das Lan­des­ver­kehrs­mi­nis­te­ri­um als zustän­di­ge Behör­den in der Ver­ant­wor­tung. Die Stadt­ver­wal­tung muss sich hier mit Nach­druck für die Inter­es­sen ihrer Bür­ge­rin­nen und Bür­ger ein­set­zen.

Durch den Umstieg auf elek­tro­ni­sche Antriebs­tech­ni­ken wer­den sich die Lärm­emis­sio­nen redu­zie­ren. Wir GRÜNE set­zen uns für den Aus­bau der Lad­ein­fra­struk­tur für die Elek­tro­mo­bi­li­tät ein und möch­ten die Moda­li­tä­ten für die Nutzer*innen der Lade­säu­len ver­ein­fa­chen.

Bessere Radwege

Der flä­chen­de­cken­de Aus­bau der Rad­we­ge mit Anschluss poten­ti­el­ler Gefah­ren­stel­len, wie z.B. die Orts­durch­fahrt Lautz­kir­chen, ist für uns GRÜNE unver­zicht­bar – auch im Hin­blick auf die tou­ris­ti­sche Wei­ter­ent­wick­lung.

Wir GRÜNEN möch­ten unse­re Stadt für Fahrradfahrer*innen freund­li­cher machen. So wol­len wir bei­spiels­wei­se mehr befes­tig­te Fahr­rad­stän­der in der Stadt auf­stel­len. Unse­re Stadt darf nicht nur für Frei­zeit-Fahr­rad­fah­rer attrak­tiv sein, son­dern muss auch für All­tags­fahr­rad­fah­rer sicher und kom­for­ta­bel nutz­bar sein. Dazu gehö­ren auch wei­te­re Lade­sta­tio­nen für Pedel­ecs und E-Bikes.

Sicherheit und Sauberkeit

Sicherheit und Sauberkeit

Uns GRÜNEN ist es ein beson­de­res Anlie­gen, dass in Blies­kas­tel Ord­nung und Sau­ber­keit vor­herrscht: Wir möch­ten gegen ille­ga­le Müll­ent­sor­gung kon­se­quent vor­ge­hen. Hier gilt es auch, die Zusam­men­ar­beit zwi­schen dem städ­ti­schen Ord­nungs­amt und des ört­li­chen Poli­zei­re­viers zu inten­si­vie­ren. Wir set­zen uns daher für die Ein­füh­rung eines kom­mu­na­len Ord­nungs­diens­tes ein, der auch in den Stadt­tei­len für sie unter­wegs ist.
Die Poli­zei muss auch nachts im Stadt­ge­biet – unab­hän­gig vom Stand­ort ihres Reviers – prä­sent sein. Wir GRÜNE wer­den daher mit Nach­druck beim saar­län­di­schen Innen­mi­nis­te­ri­um dar­auf bestehen, dass die Poli­zei zu jeder Tages- und Nacht­zeit in Blies­kas­tel für Sicher­heit sorgt und bei Not­ru­f­a­lar­mie­run­gen wenig spä­ter vor dem ver­meint­li­chen Tat­ort sein kann.

Die Ein­hal­tung des Jugend­schutz­ge­set­zes darf aus GRÜNER Sicht nicht miss­ach­tet wer­den. Auch an Fes­ti­vi­tä­ten und sons­ti­gen kul­tu­rel­len Ver­an­stal­tun­gen soll an Min­der­jäh­ri­ge kein Alko­hol aus­ge­schenkt wer­den. Wir machen uns für einen kon­se­quen­ten Jugend­schutz sowie für die Ein­hal­tung der ent­spre­chen­den Geset­ze stark.

Damit die öffent­li­chen Treff­punk­te der Jugend­li­che nicht kom­plett sich selbst über­las­sen wer­den, dür­fen bestimm­te Ent­wick­lun­gen, z.B. am Bus­bahn­hof in Blies­kas­tel, nicht über­se­hen und igno­riert wer­den. Die Stadt­ver­wal­tung muss daher in Zusam­men­ar­beit mit der Stadt­ju­gend­pfle­ge auch Prä­ven­tiv­an­ge­bo­te für die Jugend­li­che anbie­ten und för­dern. Die GRÜNE Devi­se lau­tet hier:
„Bera­tung und Prä­ven­ti­on vor Bestra­fung und Repres­si­on“.

Umwelt- und Artenschutz

Umwelt- und Artenschutz

Der scho­nen­de Umgang mit unse­rer Natur ist für uns GRÜNE eines der Kern­an­lie­gen. In Zei­ten, in denen wir durch Stark­wet­ter­er­eig­nis­se und die Ver­än­de­run­gen des Kli­mas den Kli­ma­wan­del alle spü­ren, und in denen sich unse­re gesam­te Flo­ra und Fau­na, auch durch den inten­si­ven Ein­satz von Pes­ti­zi­den, radi­kal ver­än­dert hat, gilt es auf allen poli­ti­schen Ebe­nen schnells­tens ent­ge­gen­zu­wir­ken.
Wir brau­chen drin­gend eine Abkehr vom „Wei­ter so!“ der ver­gan­ge­nen Jah­re. Die Über­zeu­gungs­ar­beit hier­für beginnt vor der eige­nen Haus­tür. Wir als Bio­sphä­ren­re­gi­on soll­ten Vor­rei­ter sein und eine her­aus­ra­gen­de Rol­le anneh­men. Blies­kas­tel soll ein Vor­rei­ter in Sachen Öko­lo­gie und Nach­hal­tig­keit wer­den.

In Bezug auf die Aus­wei­sung von (Neu-) Bau­ge­bie­ten ver­tritt auch der Lan­des­ent­wick­lungs­plan „Bau­en“ den Ansatz der GRÜNEN: In Zei­ten zurück­ge­hen­der Bevöl­ke­rungs­ent­wick­lung muss behut­sam mit der Aus­wei­sung von Bau­ge­bie­ten umge­gan­gen und vor­han­de­ne Bau­lü­cken zunächst geschlos­sen wer­den. Öko­lo­gisch wert­vol­le Flä­chen müs­sen erhal­ten blei­ben und dür­fen nicht in Bau­ge­bie­te ver­wan­delt wer­den.
Wir wol­len akti­ven Natur­schutz und Erhalt unse­rer Land­schaft für künf­ti­ge Genera­tio­nen. Dabei set­zen wir uns für den Erhalt und die Pfle­ge unse­rer Streu­obst­wie­sen ein, Obst- und Gar­ten­bau­ver­ei­ne müs­sen in ihrer Arbeit unter­stützt wer­den

Landwirtschaft in der Biosphäre

Der Bio­sphä­ren­ge­dan­ke darf auch vor unse­rer Land­wirt­schaft nicht halt­ma­chen. Der Stadt­rat von Blies­kas­tel hat im Jahr 2018 auf Initia­ti­ve von uns GRÜNEN den Beschluss gefasst, mit dem Blies­kas­tel sich dem Städ­te­netz­werk „Pes­ti­zid­freie Kom­mu­ne“ ange­schlos­sen hat. Dies betrifft jedoch nur die städ­ti­schen Flä­chen. Auf­grund des dra­ma­ti­schen Rück­gan­ges der Insek­ten in Deutsch­land – seit dem Jahr 1990 sind 75% der Insek­ten von der Bild­flä­che ver­schwun­den – muss unse­rer Ansicht nach noch mehr pas­sie­ren: auch die Land­wirt­schaft muss wei­test­ge­hend pes­ti­zid­frei wer­den. Andern­falls wer­den wir uns alle die Nah­rungs­grund­la­ge neh­men – denn ohne Insek­ten zer­fällt unser gesam­tes Öko­sys­tem, es wird ekla­tan­te Ern­te­aus­fäl­le geben.

Wir müs­sen drin­gend Maß­nah­men ergrei­fen und die­se, für unser aller Leben dra­ma­ti­sche Ent­wick­lung auf­hal­ten. Die Agrar­po­li­tik der Bun­des­re­gie­rung und der EU haben in den ver­gan­ge­nen Jah­ren zu die­ser Ent­wick­lung bei­getra­gen. Unse­re Bau­ern müs­sen gro­ße Mas­sen pro­du­zie­ren, um über­haupt über­le­bens­fä­hig zu sein. Trotz­dem wird zu viel Pro­du­zier­tes oft weg­ge­wor­fen, wie wir alle wis­sen. Die­ser Ent­wick­lung wol­len wir – auch zum Woh­le unse­rer Land­wir­te und zum Erhalt eines leben­di­gen Bodens – ent­ge­gen­tre­ten.

Das wird ein lan­ger Pro­zess, da die Agrar-För­der­struk­tu­ren in den letz­ten Jahr­zehn­ten in eine ganz ande­re Rich­tung gegan­gen sind. Hier wol­len wir Ver­mitt­ler sein und Wege ebnen. Wir wol­len eine Zusam­men­ar­beit mit den Bau­ern unse­rer Hei­mat und gemein­sam Kon­zep­te für einen ver­min­der­ten Pes­ti­zid­ein­satz und alter­na­ti­ve Anbau­me­tho­den ent­wi­ckeln. Regio­na­le Pro­duk­te müs­sen bes­ser ver­mark­tet, und die Mar­ke „Bio­sphä­re Blies­gau“ muss wei­ter eta­bliert und genutzt wer­den. Hier sehen wir auch Poten­zi­al für unse­re ört­li­che Gas­tro­no­mie.

Verwaltung und Dienstleistung

Verwaltung und Dienstleistung

Blies­kas­tel braucht eine bür­ger­na­he und moder­ne Stadt­ver­wal­tung, die sich als qua­li­fi­zier­te Dienst­leis­te­rin für alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger ver­steht: Die Men­schen sol­len sich von der Ver­wal­tung ver­stan­den und stets gut bera­ten sowie infor­miert füh­len. Die Poli­tik soll sich an den Bedürf­nis­sen der Men­schen ori­en­tie­ren und zu deren Lebens­ver­bes­se­rung bei­tra­gen. Hier­für bedarf es neben einer sach­ori­en­tier­ten, pro­fes­sio­nel­len Arbeits­wei­se in der Ver­wal­tung auch einer bes­se­ren Kom­mu­ni­ka­ti­ons­kul­tur.

Ins­be­son­de­re der Infor­ma­ti­ons­aus­tausch zwi­schen der Stadt­ver­wal­tung und den ver­schie­de­nen Inter­es­sen­grup­pen muss ver­bes­sert wer­den, und es muss eine größt­mög­li­che Trans­pa­renz für die Bevöl­ke­rung geschaf­fen wer­den. Jede und jeder Ein­zel­ne soll sich mit sei­nen Anlie­gen bei der Stadt­ver­wal­tung gut auf­ge­ho­ben und ernst­ge­nom­men füh­len.

Durch die Digi­ta­li­sie­rung wird der öffent­li­chen Ver­wal­tung ganz neue Mög­lich­kei­ten gebo­ten, die Arbeits­wei­sen und Pro­zess­ab­läu­fe zu opti­mie­ren. Die­se Chan­ce muss genutzt wer­den, um Blies­kas­tel zu einer moder­nen und zukunfts­fä­hi­gen Stadt­ver­wal­tung umzu­wan­deln. Dies führt zu Effi­zi­enz­stei­ge­run­gen, wodurch sowohl die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger als auch die Beschäf­tig­ten der Ver­wal­tung pro­fi­tie­ren, da die inter­nen Arbeits­ab­läu­fe beschleu­nigt und ver­ein­facht wer­den kön­nen.
Vor allem die Ver­wal­tung soll­te stets sach­ori­en­tiert ent­schei­den und sich nicht an den Inter­es­sen der Par­tei­en ori­en­tie­ren. Recht und Gesetz sowie die Inter­es­sen der Blies­kas­tele­rin­nen und Blies­kas­te­ler sol­len im Vor­der­grund ste­hen. Wir möch­ten dem Ein­druck – auch vor dem Hin­ter­grund des anschwel­len­den Popu­lis­mus – ent­ge­gen­wir­ken, dass Politiker*innen ihr Amt nicht nach bes­tem Wis­sen und Gewis­sen aus­üben und die Belan­ge der Men­schen nicht im Vor­der­grund ste­hen wür­den.

Wirtschaft und Stadtmarketing

Wirtschaft und Stadtmarketing

Wenn wir den demo­gra­phi­schen Wan­del und die Abwan­de­rung der Jun­gen stop­pen wol­len, müs­sen wir dar­über hin­aus unse­ren Kin­dern vor Ort attrak­ti­ve Aus­bil­dungs- und Berufs­chan­cen bie­ten. Des­halb arbei­ten wir mit Prio­ri­tät an dem Aus­bau und dem Erhalt unse­rer wirt­schaft­li­chen Grund­la­ge.

Wir GRÜNE set­zen uns für eine Stär­kung der inner­ört­li­chen Ent­wick­lung und gegen den Flä­chen­fraß ein. Ein­kaufs­zen­tren auf der grü­nen Wie­se füh­ren zur Ver­ödung der Orts­zen­tren. Wir GRÜNE sind für regio­na­le Kreis­läu­fe zur Stär­kung der Wirt­schaft in der Regi­on.

Die Aus­wei­sung von neu­en Gewer­be­ge­bie­ten darf nicht ver­sagt wer­den, sofern die­se umwelt­ver­träg­lich erschlos­sen und betrie­ben wer­den und mit dem Nach­hal­tig­keits­ge­dan­ken der Bio­sphä­re ver­ein­bar ist. Wir GRÜNE möch­ten daher das Flä­chen­ma­nage­ment inner­halb der Stadt­ver­wal­tung erwei­tern, damit die Stadt aktiv Hil­fe bei Suche nach geeig­ne­ten Gewer­be­flä­chen anbie­ten kann.

Der Dia­log mit den ört­li­chen Ver­ei­nen und Ver­bän­den der Gewer­be­trei­ben­den muss regel­mä­ßig gesucht wer­den, um gemein­sam ein funk­tio­nie­ren­des Stadt­mar­ke­ting auf die Bei­ne zu stel­len und wei­ter­zu­ent­wi­ckeln. Die erst kürz­lich gegrün­de­te „Initia­ti­ve Kul­tur und Gewer­be“ als Nach­fol­ge des Blies­kas­te­ler Gewer­be­ver­eins muss unter­stützt und geför­dert wer­den. Die fri­schen Impul­se, die davon aus­ge­hen, stel­len eine Berei­che­rung für das gesell­schaft­li­che Zusam­men­le­ben auf meh­re­ren Ebe­nen dar.

Dem Stadt­mar­ke­ting muss inner­halb der Ver­wal­tung eine akti­ve­re Rol­le zukom­men. Die Kom­mu­ni­ka­ti­on nach außen muss aus­ge­baut und ver­bes­sert wer­den. Dazu zäh­len das Her­vor­he­ben von Inno­va­tio­nen und nach­hal­ti­ger Tech­no­lo­gie orts­an­säs­si­ger Unter­neh­mer, die För­de­rung des Kur­we­sens oder der Regio­nal­ver­mark­tung.

Die Stadt­ver­wal­tung muss das Gespräch mit den ein­hei­mi­schen Wirt­schafts­un­ter­neh­men suchen. Wir GRÜNE möch­ten daher ein „Forum für Hand­werk und Wirt­schaft in Blies­kas­tel“ eta­blie­ren. Bei die­sem Forum sol­len die Anlie­gen der Gewer­be­trei­ben­den vor­ge­tra­gen wer­den und Abstim­mun­gen zwi­schen die­sen und der Stadt­ver­wal­tung über eine Kon­zep­ti­on für ein gemein­sa­mes Stadt­mar­ke­ting erfol­gen.

Eine funk­tio­nie­ren­de Wirt­schaft mit unter­schied­li­chen Unter­neh­men stellt mit ihren viel­sei­ti­gen Aus­bil­dungs­mög­lich­kei­ten eine Chan­ce für jun­ge Men­schen dar. Nur wenn es gelingt, genü­gend Arbeits­plät­ze mit einer bestimm­ten Qua­li­tät zur Ver­fü­gung zu stel­len, kön­nen wir dem demo­gra­phi­schen Wan­del etwas ent­ge­gen­set­zen und die Land­flucht der jün­ge­ren Genera­ti­on stop­pen.

Die Gewer­be­steu­er stellt für die Kom­mu­nen eine der Haupt­ein­nah­me­quel­len dar. Wir GRÜNE möch­ten die Gewer­be­trei­ben­den und Unternehmer*innen nicht über das Maß hin­aus belas­ten und spre­chen uns daher gegen eine wei­te­re Erhö­hung der Gewer­be­steu­er aus. Blies­kas­tel liegt nach der letz­ten Erhö­hung immer noch im Durch­schnitt der Nach­bar­ge­mein­den. Wir GRÜNE möch­ten Wett­be­werbs­nach­tei­le für den Wirt­schafts­stand­ort ver­hin­dern, damit Blies­kas­tel kon­kur­renz­fä­hig gegen­über ande­ren Kom­mu­nen bleibt.

Dazu bedarf es auch eines zügi­gen und flä­chen­de­cken­den Breit­band­aus­baus. Schnel­les Inter­net stellt einen bedeu­ten­den Stand­ort­fak­tor dar und ist für die moder­ne Arbeits­welt – wie zum Bei­spiel beim Home Office – uner­setz­lich. Dem­entspre­chend muss der Aus­bau wei­ter vor­an­ge­trie­ben wer­den und er darf auch vor den klei­ne­ren und abge­le­ge­ne­ren Orts­tei­len nicht halt machen.

In den letz­ten zehn Jah­ren sind über 1.000 neue Arbeits­plät­ze ent­stan­den, die auch mit der Sen­kung der Gewer­be­steu­er in Ver­bin­dung ste­hen. Wir GRÜNE möch­ten an die­se erfolg­rei­che Ent­wick­lung anknüp­fen und wei­te­re Unter­neh­men hier ansie­deln. Hier­bei unter­stüt­zen wir ins­be­son­de­re Unter­neh­men, die an einer nach­hal­ti­gen und regio­na­len Wert­schöp­fung inter­es­siert sind.

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