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Antrag „Nein zum Schenker-Großprojekt am Standort Ensheim“

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin Bündnisgrüne und CDU beantragen, folgenden Punkt auf die Tagesordnung des nächsten Verwaltungsausschuss aufzunehmen: Nein zum Schenker-Großprojekt am Standort Ensheim  Beschlussvorschlag: Der Stadtrat der Stadt Blieskastel lehnt […]

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin

Bündnisgrüne und CDU beantragen, folgenden Punkt auf die Tagesordnung des nächsten Verwaltungsausschuss aufzunehmen:

Nein zum Schenker-Großprojekt am Standort Ensheim

 Beschlussvorschlag:

  1. Der Stadtrat der Stadt Blieskastel lehnt das von DB Schenker am Standort Ensheim geplante Logistik-Großprojekt (Hub für Südeuropa) entschieden ab.
  2. Aus Sicht des Stadtrats würde das geplante Projekt zu einer nicht vertretbaren weiteren Verkehrsbelastung durch Transitverkehr auf der B 423 führen.
  3. DB Schenker, die Landeshauptstadt Saarbrücken und alle im Stadtrat von Saarbrücken vertretenen Fraktionen werden daher aufgefordert, einen geeigneteren Standort für das geplante Projekt mit direktem Autobahnanschluss zu finden.

Begründung:

Laut Medienberichten plant das Logistikunternehmen DB Schenker an der L108 ein neues Drehkreuz („Hub“) für Südeuropa mit 120 LKW und 600 Mitarbeitern. Problematisch ist dabei die Verkehrsanbindung ohne direkten Autobahnanschluss.

Im unmittelbaren Bereich der L 108 ist derzeit von einer zusätzlichen Belastung von bis zu 500-600LKW am Tag die Rede. In der Folge ist auch auf der B423 eine deutliche Zunahme des Transitverkehrs zu erwarten.

Bereits heute wird die B 423 vielfach durch Transitverkehr als Abkürzung und Zuwegung zum französischen Autobahnnetz in Saargemünd oder zur A8 in Richtung B10 genutzt.

Bei Sperrung der Fechinger Talbrücke war auf der B 423 ein deutlich erhöhter Transitverkehr zu beobachten, der zu zahlreichen Beschwerden aus der Bevölkerung geführt hat. Durch das geplante Projekt erwarten CDU und Grüne ähnliche Effekte.

Die Stadt Blieskastel ist dadurch unmittelbar in den vier Ortsteilen Aßweiler, Biesingen, Blieskastel-Mitte und Webenheim überproportional stark betroffen.

Weitere Begründung erfolgt mündlich.

 

gez. Holger Schmit               gez. Lukas Paltz

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