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Bildung

Bildung

 

Die Grundlage für gleiche Chancen für alle ist Bildung

Des­halb ist der freie Zugang zu Bil­dung für uns GRÜNE eine zen­tra­le Gerech­tig­keits­fra­ge.
Bil­dung darf weder von der Her­kunft noch von den Lebens­um­stän­den oder gar dem Geld­beu­tel der Eltern abhän­gig sein.

Kindertagesstätten mit gutem Krippenangebot

Wir haben in den letz­ten Jah­ren die Wei­chen für eine gute Ver­sor­gung im KiTa-Bereich gestellt.
Der bar­rie­re­freie Stand­ort Blies­kas­tel wird in Kür­ze ein­ge­weiht und der Aus­bau der Krip­pen­plät­ze ent­spricht dem gesetz­li­chen Anspruch, wobei die­ser Bereich sicher­lich in Zukunft noch stär­ker nach­ge­fragt wird.
Wir wer­den in Zukunft, durch den Rück­zug der kirch­li­chen Trä­ger, mehr Geld für unse­re Kin­der­gär­ten auf­wen­den müs­sen. Wir GRÜNE wer­den dies auch tun.

Hervorragender Schulstandort Blieskastel

Neben Städ­ten wie St. Wen­del, Hom­burg, Saar­lou­is und Neun­kir­chen ist auch Blies­kas­tel als Mit­tel­zen­trum defi­niert, das eine bestimm­te Ver­sor­gungs­struk­tur vor­hal­ten muss. Unter ande­rem auch wei­ter­füh­ren­de Schu­len. Die­ses gute Schul­an­ge­bot wol­len wir auch in Zukunft erhal­ten.

Wir ver­fol­gen lang­fris­tig die Visi­on, dass aus der erwei­ter­ten Real­schu­le eine ech­te (Gemein­schafts­schu­le) Ganz­tags­schu­le mit gym­na­sia­ler Ober­stu­fe wird, auf der die Schü­ler in Zusam­men­ar­beit mit dem Von-der-Ley­en Gym­na­si­um bis zum Abitur geführt wer­den kön­nen. Da die erfor­der­li­che schu­li­sche Infra­struk­tur bereits vor­han­den ist und die finan­zi­el­len Mit­tel ohne­hin vom Bund bereit­ge­stellt wer­den, wird die­ses Schul­pro­jekt der Stadt kei­ne Kos­ten ver­ur­sa­chen. Für eine Ganz­tags­schu­le wer­den sich die Blies­kas­te­ler Grü­nen auf Stadt-, Kreis- und Lan­des­ebe­ne ein­set­zen.

Das viel­dis­ku­tier­te The­ma Inklu­si­on wird auch vor Blies­kas­tel nicht halt machen. Wir set­zen uns für opti­ma­le Bedin­gun­gen aller Kin­der, ob behin­dert oder nicht behin­dert ein, wie es die UN-Men­schen­rechts­kon­ven­ti­on vor­sieht.

Bürgerbeiteiligung

Bürgerbeiteiligung

 

Ohne eine akti­ve Gesell­schaft, ohne enga­gier­te Blies­kas­tele­rin­nen und Blies­kas­te­ler, ohne Initia­ti­ven vor Ort und ohne die ehren­amt­lich Täti­gen der zahl­rei­chen Ver­ei­ne wäre Blies­kas­tel nicht das, was es heu­te ist. Eine Viel­zahl von Pro­jek­ten und Initia­ti­ven in den Berei­chen Umwelt, Sozia­les, Kul­tur und vie­len mehr wäre ohne Enga­ge­ment der Men­schen hier vor Ort nicht mög­lich.

Wir GRÜNEN sind selbst aus Bür­ger­initia­ti­ven ent­stan­den. Wir haben mit vie­len die­ser Initia­ti­ven ver­trau­ens­voll zusam­men­ge­ar­bei­tet und gemein­sam vie­les erreicht. Wir wer­den die Inter­es­sen der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger immer ernst neh­men und auf Augen­hö­he das Gespräch mit den Bür­ger­initia­ti­ven suchen.

Das seit gut einem Jahr existierende überparteiliche Bürgerforum Blieskastel ist ein gutes Beispiel

Es gibt Anre­gun­gen oder wird selbst aktiv. Aller­dings benö­tigt es für sei­ne Anlie­gen Ansprech­part­ner in der Ver­wal­tung. Bür­ger­schaft­li­ches Enga­ge­ment muss als will­kom­me­nes Enga­ge­ment gese­hen und ent­spre­chend unter­stützt wer­den. Denn in Zei­ten klam­mer kom­mu­na­ler Kas­sen kön­nen vie­le Din­ge in Zukunft gar nicht mehr von der Ver­wal­tung geleis­tet wer­den. Das bedeu­tet, dass sich Stadt­ver­wal­tung und Stadt­rat für Bür­ger­en­ga­ge­ment wei­ter öff­nen müs­sen.
Für eine kon­struk­ti­ve Betei­li­gung der Bür­ger soll das Han­deln der Stadt­ver­wal­tung mög­lichst trans­pa­rent und nach­voll­zieh­bar für alle sein. Uns GRÜNEN ist dabei wich­tig, alle Men­schen im Betei­li­gungs­pro­zess mit­zu­neh­men, ins­be­son­de­re auch Men­schen mit Behin­de­rung, Migra­ti­ons­hin­ter­grund, jun­ge und alte Men­schen, aus bil­dungs­fer­nen und bil­dungs­na­hen Schich­ten. Wir GRÜNE möch­ten die Mög­lich­kei­ten, sich Gehör zu ver­schaf­fen, aus­bau­en. Von Fahr­rad­we­gen und Bolz­plät­zen bis hin zur Gestal­tung öffent­li­cher Plät­ze oder gan­zer Area­le soll­ten sich die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger nach unse­rer Auf­fas­sung früh­zei­tig in die Pla­nun­gen ein­brin­gen kön­nen. Das geplan­te und auch von uns GRÜNEN mit beschlos­se­ne Gemein­de­ent­wick­lungs­kon­zept gibt dazu die Gele­gen­heit.

Beteiligung setzt Wissen voraus

… daher for­dern wir GRÜNE dar­über hin­aus auch, dass die Infor­ma­tio­nen und Sit­zungs­un­ter­la­gen der öffent­li­chen Tei­le der Orts­rat-, Stadt­rats- und Aus­schuss­sit­zun­gen für alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger auf der Inter­net­sei­te der Stadt Blies­kas­tel öffent­lich ein­seh­bar sind. Dies führt zu mehr Trans­pa­renz von poli­ti­schen Ent­schei­dun­gen und zu einer gerin­ge­ren Distanz zwi­schen der Bür­ger­schaft und ihren gewähl­ten Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­tern.

Demographie

Demographie

 

 

Leben auf dem Land muss attraktiv bleiben

Der demo­gra­fi­sche Wan­del trifft die länd­li­chen Regio­nen beson­ders hart und stellt Dör­fer und Klein­städ­te vor gro­ße Her­aus­for­de­run­gen. Auch Blies­kas­tel wird von die­ser Ent­wick­lung nicht ver­schont blei­ben. Gebur­ten­rück­gang und Weg­zü­ge haben hier — wie in der gesam­ten Regi­on — schon in den letz­ten Jah­ren ein­ge­setzt.
Wir GRÜNE wol­len trotz des zu erwar­ten­den Bevöl­ke­rungs-Rück­gangs die Lebens­qua­li­tät in den Orten erhal­ten – unser Ziel sind auch in Zukunft leben­di­ge Dör­fer. Blies­kas­tel soll in der Bau­leit­pla­nung auf eine kon­se­quen­te Innen- vor Außen­ent­wick­lung ach­ten. Nur durch moder­ne Wohn­for­men blei­ben die Orts­ker­ne leben­dig. Wir GRÜNE unter­stüt­zen die Ein­rich­tung inter­kul­tu­rel­ler und sozi­al ver­bin­den­der Treff­punk­te und Begeg­nungs­stät­ten, die den Men­schen vor Ort die Mög­lich­keit bie­ten, mit­ein­an­der in Kon­takt zu tre­ten und für­ein­an­der da zu sein. Gemein­we­sen­ar­beit in Orts­tei­len, Pfle­ge­ein­rich­tun­gen und Mehr­ge­nera­tio­nen­häu­ser haben eine zen­tra­le Bedeu­tung inner­halb eines Dor­fes. Wir GRÜNE sehen dar­in eine gro­ße Chan­ce, das Leben auf dem Land auch in Zukunft attrak­tiv zu gestal­ten.

Vor allem die herausragende Arbeit der Vereine

— dar­un­ter zählt auch das ehren­amt­li­che Enga­ge­ment in der Feu­er­wehr oder ande­ren Hilfs­ein­rich­tun­gen — muss noch stär­ker geför­dert wer­den.
Des­halb wer­den wir dafür Sor­ge tra­gen, dass Ver­sor­gungs­ein­rich­tun­gen wie Ein­kaufs­mög­lich­kei­ten, kul­tu­rel­le Ange­bo­te und Dienst­leis­tun­gen vor­han­den blei­ben. Wir wol­len ver­su­chen, mit Gewer­be und Ein­zel­han­del gemein­sam ein Bewusst­sein in der Bevöl­ke­rung zu schaf­fen, die Ange­bo­te der hei­mi­schen Ein­zel­händ­ler zu nut­zen, um die Grund­ver­sor­gung in Blies­kas­tel und den Orts­tei­len zu erhal­ten. Falls dies in eini­gen klei­ne­ren Dör­fern nicht erreicht wer­den kann, müs­sen Alter­na­ti­ven geprüft wer­den. Unter ande­rem bie­ten die neu­en Medi­en eine gro­ße Chan­ce: Ein vir­tu­el­ler Laden und Online-Dienst­leis­tun­gen kön­nen einen Bei­trag leis­ten, um die feh­len­de Infra­struk­tur unse­rer Dör­fer aus­zu­glei­chen.

Fazit: Der Ländliche Raum ist lebenswert

Leben­di­ge Dorf­ker­ne, ein akti­ves Ver­eins­le­ben, Woh­nen und Leben nah an der Natur sind Stand­ort­fak­to­ren, die Blies­kas­tel so lebens­wert macht. Dafür wol­len wir GRÜNE uns ver­stärkt ein­set­zen.

Energie

Energie

 

 

Leben auf dem Land muss attraktiv bleiben

Der demo­gra­fi­sche Wan­del trifft die länd­li­chen Regio­nen beson­ders hart und stellt Dör­fer und Klein­städ­te vor gro­ße Her­aus­for­de­run­gen. Auch Blies­kas­tel wird von die­ser Ent­wick­lung nicht ver­schont blei­ben. Gebur­ten­rück­gang und Weg­zü­ge haben hier — wie in der gesam­ten Regi­on — schon in den letz­ten Jah­ren ein­ge­setzt.
Wir GRÜNE wol­len trotz des zu erwar­ten­den Bevöl­ke­rungs-Rück­gangs die Lebens­qua­li­tät in den Orten erhal­ten – unser Ziel sind auch in Zukunft leben­di­ge Dör­fer. Blies­kas­tel soll in der Bau­leit­pla­nung auf eine kon­se­quen­te Innen- vor Außen­ent­wick­lung ach­ten. Nur durch moder­ne Wohn­for­men blei­ben die Orts­ker­ne leben­dig. Wir GRÜNE unter­stüt­zen die Ein­rich­tung inter­kul­tu­rel­ler und sozi­al ver­bin­den­der Treff­punk­te und Begeg­nungs­stät­ten, die den Men­schen vor Ort die Mög­lich­keit bie­ten, mit­ein­an­der in Kon­takt zu tre­ten und für­ein­an­der da zu sein. Gemein­we­sen­ar­beit in Orts­tei­len, Pfle­ge­ein­rich­tun­gen und Mehr­ge­nera­tio­nen­häu­ser haben eine zen­tra­le Bedeu­tung inner­halb eines Dor­fes. Wir GRÜNE sehen dar­in eine gro­ße Chan­ce, das Leben auf dem Land auch in Zukunft attrak­tiv zu gestal­ten.

Vor allem die herausragende Arbeit der Vereine

— dar­un­ter zählt auch das ehren­amt­li­che Enga­ge­ment in der Feu­er­wehr oder ande­ren Hilfs­ein­rich­tun­gen — muss noch stär­ker geför­dert wer­den.
Des­halb wer­den wir dafür Sor­ge tra­gen, dass Ver­sor­gungs­ein­rich­tun­gen wie Ein­kaufs­mög­lich­kei­ten, kul­tu­rel­le Ange­bo­te und Dienst­leis­tun­gen vor­han­den blei­ben. Wir wol­len ver­su­chen, mit Gewer­be und Ein­zel­han­del gemein­sam ein Bewusst­sein in der Bevöl­ke­rung zu schaf­fen, die Ange­bo­te der hei­mi­schen Ein­zel­händ­ler zu nut­zen, um die Grund­ver­sor­gung in Blies­kas­tel und den Orts­tei­len zu erhal­ten. Falls dies in eini­gen klei­ne­ren Dör­fern nicht erreicht wer­den kann, müs­sen Alter­na­ti­ven geprüft wer­den. Unter ande­rem bie­ten die neu­en Medi­en eine gro­ße Chan­ce: Ein vir­tu­el­ler Laden und Online-Dienst­leis­tun­gen kön­nen einen Bei­trag leis­ten, um die feh­len­de Infra­struk­tur unse­rer Dör­fer aus­zu­glei­chen.

Fazit: Der Ländliche Raum ist lebenswert

Leben­di­ge Dorf­ker­ne, ein akti­ves Ver­eins­le­ben, Woh­nen und Leben nah an der Natur sind Stand­ort­fak­to­ren, die Blies­kas­tel so lebens­wert macht. Dafür wol­len wir GRÜNE uns ver­stärkt ein­set­zen.

Haushalt

Nachhaltige Haushaltspolitik bedeutet,

nicht auf Kos­ten der nach­wach­sen­den Genera­tio­nen zu leben und die­se mit einem Schul­den­berg zu belas­ten. In der Finanz­po­li­tik geht es um Genera­tio­nen­ge­rech­tig­keit. Wir wol­len weder unse­ren Kin­dern hohe Zins­las­ten für unse­re Schul­den auf­la­den, noch ihnen eine maro­de Infra­struk­tur hin­ter­las­sen. Wir GRÜNE wol­len des­halb lang­fris­tig die Schul­den redu­zie­ren und gleich­zei­tig nach­hal­tig in die Zukunft inves­tie­ren.

Gewerbesteuer wichtig für Kommunen

Nur durch den Wider­stand der Städ­te und Gemein­den konn­te ver­hin­dert wer­den, dass die Bun­des­re­gie­rung die Gewer­be­steu­er abschafft bzw. aus­höhlt. Wir wer­den uns daher wei­ter­hin dafür ein­set­zen, dass Land und Bund sich ange­mes­sen an den Finanz­las­ten der Kom­mu­nen betei­li­gen.

Sparen und Nachhaltig investieren

Um unse­re Struk­tu­ren dau­er­haft zu finan­zie­ren, sind wir gezwun­gen sie zu straf­fen und sie unse­ren finan­zi­el­len Mög­lich­kei­ten anpas­sen. Haus­halts­sa­nie­rung ist kein Selbst­zweck, son­dern die Vor­aus­set­zung für akti­ve Zukunfts­ge­stal­tung. Wenn wir den demo­gra­phi­schen Wan­del und die Abwan­de­rung der Jun­gen stop­pen wol­len, müs­sen wir dar­über hin­aus unse­ren Kin­dern vor Ort attrak­ti­ve Berufs­chan­cen bie­ten. Des­halb arbei­ten wir mit Prio­ri­tät an dem Aus­bau und dem Erhalt unse­rer wirt­schaft­li­chen Grund­la­ge.

Jugend

Kinder und Jugendliche

Kin­der, aber vor allem Jugend­li­che, sind nicht nur Teil ihrer Fami­li­en. Sie sind eigen­stän­di­ge Per­sön­lich­kei­ten. Uns GRÜNEN war es immer wich­tig, uns für die Eigen­stän­dig­keit von Kin­dern und Jugend­li­chen ein­zu­set­zen. Auch in einem immer älter und bun­ter wer­den­den Blies­kas­tel brau­chen wir Platz für Kin­der und Jugend­li­che. Der Öffent­li­che Raum muss so gestal­tet sein, dass ihn alle nut­zen kön­nen, dass genü­gend Bewe­gungs­flä­chen vor­ge­hal­ten wer­den und die­se auch ermög­li­chen, neue Trend­sport­ar­ten aus­zu­pro­bie­ren. Bei­spiels­wei­se möch­ten wir GRÜNE, dass die Leer­flä­che am Tivo­li als Klet­ter­flä­che umge­stal­tet und genutzt wird. Wir brau­chen aus­rei­chend Kin­der- und Jugend­ein­rich­tun­gen, müs­sen den Jugend­li­chen aber auch die Mög­lich­keit geben, sich in selbst­be­stimm­ten Räu­men zu bewe­gen.
Dazu gehört auch, die Akzep­tanz von Kin­dern und Jugend­li­chen „im Öffent­li­chen Raum“ zu erhö­hen und ihnen Begeg­nungs­mög­lich­kei­ten mit ande­ren Bevöl­ke­rungs­grup­pen bie­ten.
Auf­grund des Wan­dels der Alters­struk­tur wird es für unse­re Gesell­schaft immer wich­ti­ger, sich um ein gelin­gen­des Auf­wach­sen von Kin­dern und Jugend­li­chen zu küm­mern. Die heu­te jun­gen Men­schen müs­sen die sozia­len, öko­no­mi­schen und öko­lo­gi­schen Fol­gen der heu­ti­gen Poli­tik tra­gen. Kin­der und Jugend­li­che sind Chan­ce und Zukunft jeder Gesell­schaft und daher ist es die weit­bli­ckends­te Auf­ga­be GRÜNER nach­hal­ti­ger Poli­tik, opti­ma­le Ent­wick­lungs­mög­lich­kei­ten für alle Kin­der unab­hän­gig von der gesell­schaft­li­chen Zuge­hö­rig­keit ihrer Fami­lie zu schaf­fen.

Kultur

Kultur

Kul­tur ist kein Luxus, Kul­tur ist Lebens­mit­tel (Johan­nes Rau, ehem. Bun­des­prä­si­dent)

Die­ser Satz ver­deut­licht sehr schön, wie auch wir Kul­tur ver­ste­hen. Sie ist kein Anhäng­sel, son­dern unab­ding­bar für unser Leben. In Blies­kas­tel hat sich in den letz­ten Jah­ren eine bun­te und viel­fäl­ti­ge Kul­tur­sze­ne ent­wi­ckelt. Seit zwei Jah­ren gibt es auf Initia­ti­ve der grü­nen Bei­geord­ne­ten Bri­git­te Ada­mek-Rin­der­le den Kul­tur­stamm­tisch, der seit kur­zem als Ver­ein fun­giert. Bil­den­de Künst­ler aus dem Blies­gau, Musi­ker, alle Kul­tur­schaf­fen­den und Inter­es­sier­ten fin­den hier eine Hei­mat und die Mög­lich­kei­ten der Ver­net­zung. Ers­te Aktio­nen waren die Tage der Offe­nen Ate­liers oder die kürz­lich orga­ni­sier­te Kaschd­ler Musik-Knei­pen-Tour. Attrak­ti­ve Kul­tur­ange­bo­te mit und für die Men­schen in Blies­kas­tel. Über­re­gio­na­le Aus­stel­lun­gen wer­den wie­der­be­lebt, Jugend­kul­tur wird unter­stützt — alles Ergeb­nis­se unse­rer Kul­tur­ar­beit. Wir unter­stüt­zen eine star­ke und viel­fäl­ti­ge Kul­tur­sze­ne und kämp­fen für künst­le­ri­sche Frei­heit auch jen­seits des Main­streams.

Kulturpolitik will kulturelle Aktivitäten und künstlerische Betätigung für möglichst viele Menschen ermöglichen.

Des­halb set­zen wir GRÜNEN uns in Blies­kas­tel dafür ein, öffent­li­che Kul­tur­räu­me zu erhal­ten und zu schaf­fen.
Das bedeu­tet, dass wir uns für den Um-, bzw. Neu­bau einer Fest­hal­le ein­set­zen. Ein sol­cher Ort muss als wich­ti­ger kul­tu­rel­ler Treff­punkt vor allem auch für die Ver­eins­ar­beit erhal­ten blei­ben. Jeder Euro, der zur Zeit für den Erhalt der maro­den Blies­gau­hal­le aus­ge­ge­ben wer­den muss, um den nor­ma­len Betrieb auf­recht zu erhal­ten, ist ein ver­lo­re­ner Euro! Auch in Zei­ten knap­per Haus­halts­mit­tel müs­sen Wege gefun­den wer­den, für kom­men­de Genera­tio­nen nach­hal­tig zu inves­tie­ren. Wir GRÜNEN kön­nen uns ein Gebäu­de vor­stel­len, in dem das Bio­sphä­ren­haus — das sowie­so im Rah­men­kon­zept der Bio­sphä­re ein wich­ti­ger Bestand­teil ist — zusam­men mit Räum­lich­kei­ten für grö­ße­re Ver­an­stal­tun­gen unter einem Dach ange­bo­ten wird. Dadurch kön­nen sinn­vol­le Syn­er­gie­ef­fek­te ent­ste­hen.

Kultur als Standortfaktor für die Region

Inves­ti­tio­nen in die Kul­tur loh­nen sich immer. Unse­re fran­zö­si­schen Nach­barn in Metz haben es uns vor­ge­macht: die Orte pro­fi­tie­ren in Han­del und Gas­tro­no­mie von der Wert­schöp­fung durch das kul­tu­rel­le Ange­bot.

Mobilität

Mobilität

Mobi­li­tät ist ein Grund­be­dürf­nis und Vor­aus­set­zung für eine funk­tio­nie­ren­de Stadt. Der Öffent­li­che Per­so­nen­nah­ver­kehr (ÖPNV) sichert die Mobi­li­tät und damit auch die Teil­ha­be aller Bür­ge­rin­nen und Bür­ger. Die För­de­rung des öffent­li­chen Per­so­nen­nah­ver­kehrs ist uns daher beson­ders wich­tig. Wir wol­len eine siche­re und öko­lo­gi­sche Mobi­li­tät für alle Genera­tio­nen und Ein­kom­men. An einer Mobi­li­täts­wen­de führt ange­sichts des demo­gra­phi­schem Wan­dels und sin­ken­der Erd­öl­för­de­rung län­ger­fris­tig kein Weg vor­bei. Wir GRÜNE möch­ten den Wan­del weg von der „auto­ge­rech­ten Stadt“ hin zur „men­schen­ge­rech­ten Stadt“.
Blies­kas­tel muss wei­ter­hin an das Netz des ÖPNV ange­schlos­sen blei­ben, wir for­dern aber auch zugleich den Aus­bau des Ange­bots in den Abend­stun­den und am Wochen­en­de. Unser ÖPNV muss mehr zu bie­ten haben als der rei­ne Schul­bus­ver­kehr!
Der „Dol­musch” muss für uns GRÜNE eben­so erhal­ten blei­ben. Gera­de jün­ge­re und älte­re Men­schen sind auf die­sen Stadt­bus ange­wie­sen. Dank des Ein­sat­zes unse­rer Stadt­rats­frak­ti­on konn­ten die Kos­ten für die­ses Ange­bot gesenkt, aber den­noch für unse­re Bür­ge­rin­nen und Bür­ger gesi­chert wer­den. Unser Ziel ist die Ver­net­zung mit dem St. Ing­ber­ter Stadt­bus „Ingo”, um einen bes­se­ren Anschluss in Rich­tung St. Ing­bert zu schaf­fen.
Durch den Bau des neu­en Bus­bahn­ho­fes und der moder­ni­sier­ten Ver­kehrs­pla­nung mit drei neu­en Krei­seln, hat unse­re Barock­stadt an Attrak­ti­vi­tät dazu­ge­won­nen. gleich­wohl hat sich aber auch die Park­platz­bi­lanz rund um die Innen­stadt ver­bes­sert. Eine Tat­sa­che, die sich sowohl im Sin­ne der Gewer­be­trei­ben­den als auch der Anwoh­ner posi­tiv ent­wi­ckelt hat.
Die­se erfolg­rei­che Ent­wick­lung möch­ten wir fort­set­zen. Mit der geplan­ten klei­nen Stadt­um­ge­hung am ehe­ma­li­gen Bus­bahn­hof und der Erwei­te­rung der Alt­stadt wird ein wei­te­res Pro­jekt unse­rer GRÜ­NEN-Stadt­rats­frak­ti­on umge­setzt.

Mehr Radlust in Blieskastel

Wir sehen jedoch noch wei­te­res Poten­ti­al: Der flä­chen­de­cken­de Aus­bau der Rad­we­ge mit Anschluss poten­ti­el­ler Gefah­ren­stel­len, wie z.B. die Orts­durch­fahrt Lautz­kir­chen, ist für uns GRÜNE unver­zicht­bar, auch im Hin­blick auf die tou­ris­ti­sche Wei­ter­ent­wick­lung.
Wir GRÜNEN möch­ten unse­re Stadt für Fahr­rad­fah­rer freund­li­cher machen. So wol­len wir bei­spiels­wei­se mehr befes­tig­te Fahr­rad­stän­der in der Stadt auf­stel­len. Unse­re Stadt darf nicht nur für Frei­zeit-Fahr­rad­fah­rer attrak­tiv sein, son­dern muss auch für All­tags­fahr­rad­fah­rer sicher und kom­for­ta­bel nutz­bar sein. Dazu gehö­ren auch Lade­sta­tio­nen für Pedel­ecs und E-Bikes.

Biosphäre

Tourismus und Biosphäre

 

Seit knapp zehn Jahren haben wir die Anerkennung als Biosphärenreservat Bliesgau.

Eini­ges hat sich getan. Aber es fehlt noch eini­ges, damit die Men­schen sich damit iden­ti­fi­zie­ren wol­len. Wie kön­nen wir den Schutz der bio­lo­gi­schen Viel­falt, das Stre­ben nach wirt­schaft­li­cher und sozia­ler Ent­wick­lung und die Erhal­tung kul­tu­rel­ler Wer­te unter einen Hut bekom­men?
Der Schwer­punkt der Unter­su­chun­gen im rela­tiv dicht besie­del­ten Bio­sphä­ren­re­ser­vat ist die Stadt-Land-Bezie­hung mit all ihren Facet­ten, Ein­flüs­sen und Ver­än­de­run­gen. Eine Beson­der­heit der Regi­on ist die Viel­falt der Land­schaft: ver­schie­de­ne Lebens­räu­me grei­fen auf engem Raum inein­an­der und sind ein Zuhau­se für vie­le sel­te­ne Tier- und Pflan­zen­ar­ten. Nach­hal­tig­keit als Schlüs­sel­the­ma und eine enge Abstim­mung mit dem „Mas­ter­plan 100% Kli­ma­schutz“ und „Regio­na­les Ent­wick­lungs­kon­zept“ ver­voll­stän­di­gen die Band­brei­te der The­men. Wir GRÜNE befür­wor­ten die­se wich­ti­gen Zukunfts­pro­zes­se, aller­dings nur, wenn es gelingt, sta­bi­le und über­schau­ba­re Struk­tu­ren zu schaf­fen. Die Bio­sphä­ren­ge­mein­den müs­sen enger inter­kom­mu­nal zusam­men­ar­bei­ten und eine gemein­sa­me Dach­mar­ke ent­wi­ckeln.
Das hat posi­ti­ve Aus­wir­kun­gen auf den Tou­ris­mus, der sich lang­sam, aber ste­tig wei­ter ent­wi­ckelt. So hat sich der Aus­bau von Feri­en­woh­nun­gen in his­to­ri­schen Gebäu­den der Alt­stadt, aber auch in den schö­nen Dör­fern des Blies­gau erhöht. Aller­dings kann die­se Situa­ti­on nicht dar­über hin­weg­täu­schen, dass ein Hotel drin­gend nötig ist, in dem Men­schen unter­ge­bracht wer­den kön­nen, die mit dem Bus Blies­kas­tel besu­chen. Hier ent­spricht das Ange­bot nicht der Nach­fra­ge.
Wir GRÜNEN set­zen uns für eine offen­si­ve Suche nach einem Inves­tor für ein Well­ness-Hotel ein, das Aktiv-Tou­ris­ten einen schö­nen Auf­ent­halt in der Bio­sphä­re ermög­licht, gleich­zei­tig aber auch als Kon­gress-Stand­ort genutzt wer­den kann, wenn die Zukunfts­the­men der Bio­sphä­re dis­ku­tiert und ent­wi­ckelt wer­den.

Umwelt

Umwelt

Gera­de in die­sem Bereich haben wir GRÜNE bun­des­weit (überlebens-)wichtige Anstö­ße gege­ben. Auch für uns Blies­kas­te­ler GRÜNE ist der scho­nen­de Umgang mit unse­rer Umwelt und den Res­sour­cen von gro­ßer Bedeu­tung. Die Über­zeu­gungs­ar­beit für den Schutz der Natur und der Umwelt, auch vor der eige­nen Haus­tür, ist not­wen­dig und unver­zicht­bar.
Wir möch­ten, dass alle Blies­kas­te­ler Bür­ge­rin­nen und Bür­ger ein Gefühl für die Schön­heit und Ein­ma­lig­keit unse­rer Regi­on ent­wi­ckeln. Des­halb sehen wir GRÜNE eine gro­ße Zukunfts­chan­ce in dem Sta­tus als „Bio­sphä­ren­re­ser­vat Blies­gau“. Dies bedeu­tet akti­ver Natur­schutz und der Erhalt unse­rer Land­schaft für künf­ti­ge Genera­tio­nen. Wir set­zen uns für den Erhalt und die Pfle­ge unse­rer Streu­obst­wie­sen ein. Der Aus­bau und die Ver­mark­tung regio­nal erzeug­ter Pro­duk­te stärkt die ein­hei­mi­sche Land­wirt­schaft. Hier sehen wir gro­ßes Poten­zi­al auch für die Gas­tro­no­mie. Wir ste­hen für ein moder­nes, öko­lo­gi­sches und nach­hal­ti­ges Blies­kas­tel.

Wir GRÜNE stehen für eine Politik, die Mensch und Natur in den Mittelpunkt stellt.

Damit wir auch in Zukunft in unse­rer Bio­sphä­ren­re­gi­on gut leben kön­nen, braucht es nach­hal­ti­ge grü­ne Kon­zep­te:
Wir GRÜNE wer­den uns dafür ein­set­zen, dass die Stadt eine Vor­bild­funk­ti­on im Umgang mit natür­li­chen Res­sour­cen und Ener­gie durch ihr eige­nes Wirt­schaf­ten und Haus­hal­ten über­nimmt. Kon­kret heißt dies, dass in der städ­ti­schen Ver­wal­tung, ihren Betrie­ben und Lie­gen­schaf­ten die Ver­wen­dung von Recy­cling­ma­te­ria­li­en, moder­ne Lösun­gen der Wär­me­däm­mung, der Aus­bau erneu­er­ba­rer Ener­gi­en, wo es mög­lich und sinn­voll ist, über­prüft und unter­stützt wer­den müs­sen.
In Bezug auf die Aus­wei­sung von (Neu-)Baugebieten ver­tritt auch der Lan­des­ent­wick­lungs­plan „Bau­en“ den Ansatz der GRÜNEN: In Zei­ten zurück­ge­hen­der Bevöl­ke­rungs­ent­wick­lung muss behut­sam mit der Aus­wei­sung von Bau­ge­bie­ten umge­gan­gen und vor­han­de­ne Bau­lü­cken zunächst geschlos­sen wer­den. Öko­lo­gisch wert­vol­le Flä­chen müs­sen erhal­ten blei­ben und dür­fen nicht in Bau­ge­bie­te ver­wan­delt wer­den. Für den Stadt­be­zirk Blies­kas­tel und sei­ne Orts­tei­le set­zen wir GRÜNE uns dafür ein, dass eine Bau­leit-Gesamt-Pla­nung erstellt wird. Bei die­ser Pla­nung müs­sen ver­stärkt die Belan­ge des Umwelt- und Natur­schut­zes berück­sich­tigt wer­den und aus­ge­wo­ge­ne Lösun­gen für den gesam­ten Stadt­be­zirk gefun­den wer­den.