Run­der Tisch „Kli­ma­schutz“

Das Thema Wind­kraft hat in den ver­gan­ge­nen Mona­ten für erheb­li­chen Gesprächs­stoff im Stadt­ge­biet und dar­über hin­aus gesorgt. Die Dis­kus­sio­nen um die Neu­auf­stel­lung des Flä­chen­nut­zungs­pla­nes Wind­ener­gie zei­gen, wie bri­sant das Thema für viele Bürger:innen und zahl­rei­che Inter­es­sen­grup­pen ist. Gemein­sam mit unse­rem Koope­ra­ti­ons­part­ner haben wir Grüne uns dazu ent­schlos­sen, dem Kli­ma­schutz in der Blies­kas­te­ler Kom­mu­nal­po­li­tik einen grö­ße­ren Stel­len­wert zuzu­mes­sen. Wir möch­ten damit unse­rer poli­ti­schen Ver­ant­wor­tung auch gegen­über den nach­fol­gen­den Genera­tio­nen gerecht wer­den. Extre­me Wet­ter­ereig­nis­se auf der gan­zen Welt und auch in unse­rer Regi­on, wie lange Tro­cken­pe­ri­oden, Stark­re­gen oder auch das Wald- und Artster­ben, stel­len eine Gefahr für unse­re Lebens­grund­la­ge dar.

Kli­ma­schutz auf kom­mu­na­ler Ebene stär­ken und voranbringen
Um die Bedro­hung des Men­schen gemach­ten Kli­ma­wan­dels zu ent­schär­fen, bedarf es einer gesamt­ge­sell­schaft­li­chen Kraft­an­stren­gung. Auf die Not­wen­dig­keit des Kli­ma­schut­zes und die Gefahr der Erd­er­wär­mung möch­te ich nicht mehr näher ein­ge­hen, die Wis­sen­schaft ist sich in die­ser Hin­sicht völ­lig einig. Wir Grüne bewer­ten es inso­fern auch posi­tiv, dass sich CDU und DUB/Linke dem Vor­schlag der Stadt­rats­mehr­heit für die Bil­dung eines Run­den Tischs „Erneu­er­ba­re Ener­gien“ bzw. „Kli­ma­schutz“ nicht ver­schlie­ßen und bereits durch eige­ne Ergän­zun­gen beim Beschluss­vor­schlag ihre kon­struk­ti­ve Mit­ar­beit zuge­si­chert haben. 

Betei­li­gung aller Inter­es­sen­grup­pen gewährleisten 
Die­ser Runde Tisch hat dabei die Auf­ga­be die Infor­ma­ti­ons- und Betei­li­gungs­for­ma­te der Öffent­lich­keit für Kli­ma­schutz­maß­nah­men zu erör­tern und den Mas­ter­plan „100 % Kli­ma­schutz“ mit Leben zu fül­len. Es geht dabei um pro­ze­du­ra­le Fra­gen, die poli­ti­sche Ent­schei­dungs­kom­pe­tenz wird dadurch jedoch nicht über­tra­gen. Die Ent­schei­dung heute stellt einen Ein­rich­tungs­be­schluss dar; die Beset­zung des Gre­mi­ums soll im nächs­ten Bau­aus­schuss dis­ku­tiert und in einem nach­ge­la­ger­ten Beschluss im Stadt­rat ent­schie­den wer­den. Wir Grüne möch­ten einen ergeb­nis­of­fe­nen, kon­struk­ti­ven und vor allem sach­be­zo­ge­nen Dia­log in Gang set­zen, bei dem eine brei­te Betei­li­gung aller Inter­es­sen­grup­pen gewähr­leis­tet ist.
Als Kli­ma­schutz­par­tei erach­ten wir Grüne es als gro­ßen Erfolg, dass inzwi­schen offen­bar alle im Stadt­rat ver­tre­te­nen demo­kra­ti­schen Par­tei­en und Grup­pie­run­gen Teil der Pro­blem­lö­sung sein möch­ten. Wir hof­fen, dass sich die zuge­si­cher­te kon­struk­ti­ve Mit­ar­beit auch in Zukunft so fort­setzt und man der Her­aus­for­de­rung des Kli­ma­schut­zes mit der gebo­te­nen Ernst­haf­tig­keit begeg­net. Pan­de­mie­be­dingt wer­den wir mit einem ana­lo­gen Tref­fen noch eini­ge Wochen oder auch Mona­te war­ten müs­sen. Die Stadt­ver­wal­tung soll­te nach unse­rer Auf­fas­sung diese Zeit nut­zen, um die orga­ni­sa­to­ri­schen Rah­men­be­din­gun­gen des Run­den Tischs zu schaffen. 

Der fort­schrei­ten­de Kli­ma­wan­del zwingt uns alle zu einem zügi­gen Handeln!

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