Gestaltung städtischer Bauvorhaben soll Ausschussmitgliedern vorgelegt werden

Die Florianstraße
Gestaltung städtischer Bauvorhaben soll Ausschussmitgliedern vorgelegt werden

In den ver­gan­genen Wochen und Monaten haben die Blies­kas­teler Grünen, aber auch die Stadt­ver­wal­tung viele Anfragen hisicht­lich der Gestal­tung ent­lang der neu gebauten Umge­hungs­straße erreicht. Die Böschung ent­lang des Rad­weges sowie die Trenn­streifen zwi­schen Straße und Park­platz sind mit grobem Schotter gefüllt, die Fläche zwi­schen Rewe und Lidl-Markt wurde gänz­lich asphal­tiert. Eine vege­ta­ti­ons­lose Ödnis am Ein­gangstor unserer Stadt. Doch die Blies­kas­teler Grünen wollen diese vege­ta­ti­ons­lose Ödnis nicht so hin­nehmen.
 
“Von dem spitz­kan­tigen Schotter geht nicht nur eine erhöhte Unfall- und Ver­let­zungs­ge­fahr aus, son­dern solche unäs­the­ti­schen und lebens­feind­li­chen Stein­wüsten zeugen auch von einer man­gelnden öko­lo­gi­schen Sen­si­bi­lität bei den ver­ant­wort­li­chen Behörden. Wir Grüne möchten keine Schot­ter­gärten för­dern, weder auf pri­vaten noch auf öffent­li­chen Flä­chen. Daher werden wir uns mit Nach­druck bei der Stadt sowie dem Lan­des­be­trieb für Stra­ßenbau für eine Bepflan­zung der Böschung und des gesamten Areals ein­setzen“, erläu­tert Lukas Paltz, Frak­ti­ons­vor­sit­zender der Blies­kas­teler Grünen.
 
Gestal­tungen künftig Thema in Gre­mien der Stadt
 
Bis­lang stimmen die Rats­mit­glieder der Stadt nur dar­über ab, ob eine städ­ti­sche Bau­maß­nahme durch­ge­führt wird und wie viel Geld hierfür aus dem städ­ti­schen Haus­halt zur Ver­fü­gung gestellt wird. Gestal­te­ri­sche Aspekte bei städ­ti­schen Bau­vor­haben werden bis­lang allein vom Bauamt der Ver­wal­tung ein­ge­sehen und mit­be­stimmt. Dies soll sich nun ändern.
 
“Wir nehmen die Gestal­tung ent­lang der Bahnhof- und Flo­ri­an­straße zum Anlass, im nächsten Stadtrat zu bean­tragen, dass den Rats­mit­glie­dern künftig auch die gestal­te­ri­sche Pla­nung vom städ­ti­schen Bauamt vor­ge­legt wird. So können wir unmit­telbar Ein­fluss auf die Gestal­tung nehmen und müssen nicht wie nun bei der geschot­terten Fläche ent­lang des Rad­weges reagieren, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist”, so Lisa Becker, stell­ver­tre­tende Frak­ti­ons­vor­sit­zende und Erste Bei­geord­nete der Stadt Blies­kastel abschließend.

Hier geht es zu unserem kor­re­spon­die­renden Antrag