CDU und Grüne für Biosphärenhaus Blieskastel – Antrag der Koalition findet breite Zustimmung

Ein­stim­mig hat der Stadt­rat in sei­ner jüngs­ten Sit­zung einen Beschluss für ein Bio­sphä­ren­haus in Blies­kas­tel gefasst. Alle Frak­tio­nen folg­ten dem wei­ter­ge­hen­den Antrag von CDU und Grü­nen. 

Seit Jah­ren set­zen wir uns dafür ein, dass die Bio­sphä­re ein Besu­cher­zen­trum erhält und die­ses nach Blies­kas­tel kommt. Wir freu­en uns, dass unser Antrag auf brei­te Zustim­mung gesto­ßen ist“, erklär­ten die bei­den Frak­ti­ons­chefs Hol­ger Schmitt (CDU) und Lukas Paltz (Grü­ne).

Der Beschluss­text im Ein­zel­nen

  • Der Stadt­rat beauf­tragt die Bür­ger­meis­te­rin, gemein­sam mit dem Bio­sphä­renzweck­ver­band bereits im Vor­feld des im Rah­men­kon­zept der Bio­sphä­re Blies­gau beschrie­be­nen Pro­jekts zur Errich­tung eines Bio­sphä­ren­hau­ses tätig zu wer­den und mög­li­che Stand­or­te in Blies­kas­tel-Mit­te, Part­ner und Finan­zie­rungs­mög­lich­kei­ten zu unter­su­chen und für das Pro­jekt vor­zu­be­rei­ten.
  • Basis für die Stand­ort­su­che sowie die wei­te­re Pla­nung sind das Kon­zept von Frau Dr. Sabi­ne Stab sowie der Pro­jekt­vor­schlag „Kul­tur und Natur – Alles unter einem Dach“. Die Schaf­fung von Syn­er­gie­ef­fek­ten und eine Zusam­men­le­gung des Bio­sphä­ren­hau­ses mit ande­ren Ein­rich­tun­gen, insb. der Blies­gau­fest­hal­le – ist dabei zu prü­fen.
  • Sofern dabei Auf­wand für Gut­ach­ter, Sach­ver­stän­di­ge o.ä. not­wen­dig wird, bewil­ligt der Stadt­rat hier­mit über­plan­mä­ßi­ge Aus­ga­ben, die aus ande­ren Haus­halts­ti­teln aus­zu­glei­chen sind.
  • Alle Par­tei­en im Stadt­rat ver­pflich­ten sich, sich gemein­sam in ihren Kreis­par­tei­or­ga­ni­sa­tio­nen für den Stand­ort Blies­kas­tel ein­zu­set­zen.

Pro­jekt für Bio­sphä­ren­haus in Vor­be­rei­tung

Im aktu­el­len Rah­men­kon­zept des Bio­sphä­renzweck­ver­ban­des Blies­gau ist das Bio­sphä­ren­haus auch ent­hal­ten.   2016 will der Ver­band in einem ers­ten Schritt eine Grund­kon­zep­ti­on auf Basis der vor­lie­gen­den Gut­ach­ten und Über­le­gun­gen ent­wi­ckeln. Zeit­gleich beginnt die Gewin­nung und Abstim­mung von Part­nern und der Finan­zie­rung. Nach einer wei­te­ren Fein­kon­zep­ti­on ist die Umset­zung für das Jahr 2018 vor­ge­se­hen.

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