Der Vorstand der Blieskasteler Bündnisgrünen (von vorne und links nach rechts): Lukas Paltz, Lisa Becker, Linda Hollstein, Jan Burkhart, Anna Uhl, Brigitte Adamek-Rinderle, Phillip König, Martina Becker-Weber.

Blieskasteler Grüne bestätigen einstimmig Vorsitzendenduo

Vorstandswahlen

In gro­ßer Einmütigkeit ging die Mit­glie­der­ver­samm­lung der Blies­kas­te­ler Grünen von­stat­ten. Vor­stands­wah­len stan­den auf der Tages­ord­nung. Als Vor­sit­zen­de wie­der­ge­wählt wur­de die Rechts­an­wäl­tin und Ers­te Bei­geord­ne­te der Stadt Blies­kas­tel Lisa Becker aus Wol­fers­heim. Lukas Paltz aus Blies­kas­tel, Poli­tik­wis­sen­schaft­ler und Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der der Bündnisgrünen im Stadt­rat, wur­de eben­so im Amt des Vor­sit­zen­den bestä­tigt. Die Geschäftsführung blieb in den bewähr­ten Hän­den von Yan­nick Pfis­ter aus Blies­kas­tel und als Schriftführerin wur­de Mar­ti­na Becker-Weber aus Wol­fers­heim gewählt. Alle Wah­len erfolg­ten ein­stim­mig, eben­so die Wahl der Bei­sit­ze­rin­nen und Bei­sit­zer: Bri­git­te Ada­mek-Rin­der­le, Anna Uhl und Phil­ipp König aus Lautz­kir­chen, Lin­da Hol­stein aus Weben­heim und Jan Burk­hart aus Blies­kas­tel.

Zukunftsthemen anpacken

In Zukunft wol­len die Grünen neben einer ver­trau­ens­vol­len Zusam­men­ar­beit mit dem neu­en Koope­ra­ti­ons­part­ner SPD ver­stärkt wich­ti­ge Zukunfts­the­men anspre­chen und vor­an­trei­ben: „Wir Grüne wer­den uns wei­ter­hin für die Erzeu­gung erneu­er­ba­rer Ener­gi­en und eine öko­lo­gi­sche­re Ver­kehrs­po­li­tik in Blies­kas­tel stark machen. Unse­re Stadt muss als Zen­trum der Bio­sphä­re mit posi­ti­vem Bei­spiel vor­an­ge­hen und eine Vor­rei­ter­rol­le in Sachen Kli­ma­schutz ein­neh­men. Die Ener­gie­po­li­tik der gro­ßen Koali­tio­nen im Bund und im Land ist uns Grünen zu rückwärtsgewandt und nicht nach­hal­tig genug. Eine effek­ti­ve Kli­ma­schutz­po­li­tik lässt sich ohne die Kom­mu­nen vor Ort nicht ver­wirk­li­chen. Eben­so möch­ten wir die Umset­zung des Stadt­rats­be­schlus­ses für eine pes­ti­zid­freie Bio­sphä­re, der auf unse­re Initia­ti­ve zurückzuführen ist, im Dia­log mit unse­ren Land­wir­ten in Angriff neh­men“, berich­tet Lukas Paltz.

Kommunikation und Transparenz

Wei­ter­hin haben die Grünen in den ver­gan­gen Koope­ra­ti­ons­ver­hand­lun­gen mit der SPD ein beson­de­res Augen­merk auf eine ver­bes­ser­te Kom­mu­ni­ka­ti­on sei­tens der Stadt­ver­wal­tung gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern gelegt. „Wich­tig ist uns, dass sich jede und jeder von der Ver­wal­tung ernst­ge­nom­men und ver­stan­den fühlt und Ent­schei­dun­gen sowie Abläu­fe trans­pa­rent dar­ge­stellt wer­den. Aktu­ell ist dies gera­de wich­tig beim geplan­ten Umbau der „Alt­stadt Ost“ – sowohl die Bürgerinnen und Bürger als auch die Gewer­be­trei­ben­den wol­len wis­sen, wie die Bau­pha­sen ver­lau­fen wer­den, wel­che Park­plät­ze wann weg­fal­len und wie die Ver­wal­tung hier­mit umge­hen will. Wir Grüne wer­den die­ses The­ma inten­siv beglei­ten und ste­hen an der Sei­te der Betrof­fe­nen – für eine leben­di­ge Alt­stadt“, erklärt Lisa Becker abschlie­ßend.

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