Nach der Wahl 1989 gingen die Grünen eine Kooperation mit der SPD und der FWG ein. Als (kleiner) Teil einer turbulenten Ratsmehrheit konnten sie in den folgenden zehn Jahren direkten Einfluss nehmen. Manchmal mit mehr, aber auch manchmal mit weniger Erfolg.
Eine der wohl am stärksten in Erinnerung gebliebenen Ideen und Kampagnen der immer noch recht jungen Fraktion aus dieser Legislaturperiode war ein Antrag, dass die Stadtverwaltung sich weigern sollte, Daten des Einwohnermeldeamtes an das Kreiswehrersatzamt herauszugeben, um so die Musterung junger Männer für den Wehrdienst zu erschweren. Eine weniger populäre Idee stellte die Schließung der Lettkaul in Niederwürzbach für den Motocross-Sport dar. Insbesondere im betroffenen Stadtteil Niederwürzbach stieß dieser Vorschlag auf wenig Verständnis, was sich mit großer Wahrscheinlichkeit auf das dortige Wahlergebnis auswirkte.
In den folgenden Kommunalwahlkampf sind die Blieskasteler Grünen mit neuen Gesichtern gezogen und konnten ihre Mandate im Stadtrat behaupten.
40 Jahre Grüne Blieskastel