Umwelt und Energie
Gerade in diesem Bereich haben die Grünen bundesweit (überlebens-)wichtige Anstöße gegeben und auch für uns Blieskasteler Grüne ist der schonende Umgang mit unserer Umwelt und den Ressourcen von großer Priorität und Bedeutung. Wir möchten, dass alle Blieskasteler Bürgerinnen und Bürger ein Gefühl für die Schönheit und Einmaligkeit unserer Region entwickeln. Deshalb sehen wir Grüne eine große Zukunftschance in dem Projekt Biosphäre Bliesgau. Die Ausweisung der Region zum UN-Biosphärenreservat birgt gleichzeitig die Chance für den Ausbau eines sanften Tourismus und der damit einhergehenden Stärkung der Wirtschaftskraft kleiner und mittelständischer Betriebe. Sie bedeutet auch aktiven Naturschutz und den Erhalt unserer Landschaft für künftige Generationen. Der Sitz der Biosphärenverwaltung sollte in Blieskastel sein, dafür setzen wir Grüne uns ein.
Wir werden uns auch dafür einsetzen, dass die Stadt Vorbildfunktion im Umgang mit natürlichen Ressourcen und Energie durch ihr eigenes Wirtschaften und Haushalten übernimmt. Konkret heißt dies, dass in der städtische Verwaltung, ihren Betrieben und Liegenschaften die Verwendung von Recyclingmaterialien, moderne Lösungen der Wärmedämmung, der Ausbau erneuerbarer Energien, wo es möglich und sinnvoll ist, überprüft und unterstützt werden muss. Das dadurch entstehende Einsparpotential könnte in einen Zuschuss an junge Familien zum Kauf und der umwelt- und energiebilanzgerechten Sanierung von Altbauten fließen.
In Bezug auf die Ausweisung von (Neu-)Baugebieten vertritt auch der Landesentwicklungsplan Bauen den Ansatz der Grünen: In Zeiten zurückgehender Bevölkerungsentwicklung muss behutsam mit der Ausweisung von Baugebieten umgegangen werden. Zunächst sollten die vorhandenen Baulücken geschlossen werden. Ökologisch wertvolle Flächen müssen erhalten bleiben und dürfen nicht in Baugebiete verwandelt werden. Für den Stadtbezirk Blieskastel und seine Ortsteile setzen wir Grüne uns dafür ein, dass eine Bauleit-Gesamt-Planung erstellt wird. Bei dieser Planung müssen verstärkt die Belange des Umwelt- und Naturschutzes berücksichtigt werden und ausgeglichene Lösungen für den gesamten Stadtbezirk gefunden werden. Zur Minderung der Hochwassergefahr soll, soweit möglich, eine ortsnahe Versickerung des anfallenden Oberflächenwassers umgesetzt werden. Der Bau von Solaranlagen darf nicht baurechtlich reglementiert, sondern muss bei allen Bauvorhaben gefördert werden.
Verkehr
Die Förderung des öffentlichen Personennahverkehrs ist uns wichtig. Die Verbindung von und nach Blieskastel lässt momentan sehr zu wünschen übrig. Wir Grüne werden uns daher aktiv dafür einsetzen, dass die Regionalbahn mit ihren Haltepunkten in Niederwürzbach, Lautzkirchen und Bierbach auch nach 21 Uhr abends für unserer Bürgerinnen und Bürger verfügbar ist.
Ebenso muss der Stadtbus „Dolmusch” erhalten bleiben. Gerade ältere Menschen sind auf diesen Stadtbus angewiesen. Eine Anregung der Grünen ist die Vernetzung mit dem St. Ingberter Stadtbus „Ingo” um einen besseren Anschluss in Richtung St. Ingbert zu schaffen.
Der flächendeckende Ausbau der Radwege ist für uns Grüne unverzichtbar, auch im Hinblick auf die touristische Vermarktung. An erster Stelle steht die Fertigstellung des Radweges von Niederwürzbach nach Lautzkirchen, als wichtiger Anschluss zum Freizeitweg.