Tourismus & Biosphäre

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Tourismus und Biosphäre

Seit fünf Jah­ren haben wir die Aner­ken­nung als Bio­sphä­ren­re­ser­vat Blies­gau. Eini­ges hat sich getan. Aber es fehlt noch eini­ges, damit die Men­schen sich damit iden­ti­fi­zie­ren wol­len. Wie kön­nen wir den Schutz der bio­lo­gi­schen Viel­falt, das Stre­ben nach wirt­schaft­li­cher und sozia­ler Ent­wick­lung und die Erhal­tung kul­tu­rel­ler Wer­te unter einen Hut bekom­men?

Der Schwer­punkt der Unter­su­chun­gen im rela­tiv dicht besie­del­ten Bio­sphä­ren­re­ser­vat ist die Stadt-Land-Bezie­hung mit all ihren Facet­ten, Ein­flüs­sen und Ver­än­de­run­gen. Eine Beson­der­heit der Regi­on ist die Viel­falt der Land­schaft: ver­schie­de­ne Lebens­räu­me grei­fen auf engem Raum inein­an­der und sind ein Zuhau­se für vie­le sel­te­ne Tier- und Pflan­zen­ar­ten. Nach­hal­tig­keit als Schlüs­sel­the­ma und eine enge Abstim­mung mit dem „Mas­ter­plan 100% Kli­ma­schutz“ und „Regio­na­les Ent­wick­lungs­kon­zept“ ver­voll­stän­di­gen die Band­brei­te der The­men. Wir GRÜNE befür­wor­ten die­se wich­ti­gen Zukunfts­pro­zes­se, aller­dings nur, wenn es gelingt, sta­bi­le und über­schau­ba­re Struk­tu­ren zu schaf­fen. Die Bio­sphä­ren­ge­mein­den müs­sen enger inter­kom­mu­nal zusam­men­ar­bei­ten und eine gemein­sa­me Dach­mar­ke ent­wi­ckeln.

Das hat posi­ti­ve Aus­wir­kun­gen auf den Tou­ris­mus, der sich lang­sam, aber ste­tig wei­ter ent­wi­ckelt. So hat sich der Aus­bau von Feri­en­woh­nun­gen in his­to­ri­schen Gebäu­den der Alt­stadt, aber auch in den schö­nen Dör­fern des Blies­gau erhöht. Aller­dings kann die­se Situa­ti­on nicht dar­über hin­weg­täu­schen, dass ein Hotel drin­gend nötig ist, in dem Men­schen unter­ge­bracht wer­den kön­nen, die mit dem Bus Blies­kas­tel besu­chen. Hier ent­spricht das Ange­bot nicht der Nach­fra­ge.

Wir GRÜNEN set­zen uns für eine offen­si­ve Suche nach einem Inves­tor für ein Well­ness-Hotel ein, das Aktiv-Tou­ris­ten einen schö­nen Auf­ent­halt in der Bio­sphä­re ermög­licht, gleich­zei­tig aber auch als Kon­gress-Stand­ort genutzt wer­den kann, wenn die Zukunfts­the­men der Bio­sphä­re dis­ku­tiert und ent­wi­ckelt wer­den.

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