Mobilität und Lärmschutz

Mehr ÖPNV

Mobi­li­tät ist ein Grund­be­dürf­nis und Vor­aus­set­zung für eine funk­tio­nie­ren­de Stadt. Der Öffent­li­che Per­so­nen­nah­ver­kehr (ÖPNV) sichert die Mobi­li­tät und damit auch die Teil­ha­be aller Bür­ge­rin­nen und Bür­ger. Die För­de­rung des öffent­li­chen Per­so­nen­nah­ver­kehrs ist uns daher beson­ders wich­tig.
Wir wol­len eine siche­re und öko­lo­gi­sche Mobi­li­tät für alle Genera­tio­nen und Ein­kom­men. An einer Mobi­li­täts­wen­de führt ange­sichts des Kli­ma­wan­dels und sin­ken­der Erd­öl­för­de­rung län­ger­fris­tig kein Weg vor­bei. Wir GRÜNE möch­ten den Wan­del weg von der „auto­ge­rech­ten Stadt“ hin zur „men­schen­ge­rech­ten Stadt“.

Blies­kas­tel muss wei­ter­hin an das Netz des ÖPNV ange­schlos­sen blei­ben. Unser ÖPNV muss mehr zu bie­ten haben als den rei­nen Schul­bus­ver­kehr! Wir for­dern daher zugleich den Aus­bau des Ange­bots in den Abend­stun­den und am Wochen­en­de. Ins­be­son­de­re bedarf es hier einer bes­se­ren Wer­bung und Über­zeu­gungs­ar­beit in Ver­bin­dung mit einer attrak­ti­ve­ren Preis­ge­stal­tung für Bus und Bahn. Es muss „sexy“ sein, mit dem Bus zu fah­ren.

Der „Dol­musch” muss für uns GRÜNE erhal­ten blei­ben. Gera­de jün­ge­re und älte­re Men­schen sind auf die­sen Stadt­bus ange­wie­sen. Dank des Ein­sat­zes der GRÜNEN Stadt­rats­frak­ti­on konn­ten die Kos­ten für die­ses Ange­bot gesenkt, aber den­noch für unse­re Bür­ge­rin­nen und Bür­ger gesi­chert wer­den. Unser Ziel ist die Ver­net­zung mit dem St. Ing­ber­ter Stadt­bus „Ingo”, um einen bes­se­ren Anschluss in Rich­tung St. Ing­bert zu schaf­fen. Gera­de als Zen­trum der Bio­sphä­re soll­te Blies­kas­tel mit gutem Bei­spiel vor­an­ge­hen und für den Dol­musch eine Antriebs­tech­nik ohne Emis­sio­nen anvi­sie­ren.

Bessere Verkehrskonzeption für die Altstadt

Durch den Bau des neu­en Bus­bahn­ho­fes und der moder­ni­sier­ten Ver­kehrs­pla­nung mit drei neu­en Krei­seln, hat unse­re Barock­stadt an Attrak­ti­vi­tät dazu­ge­won­nen. Gleich­zei­tig hat sich aber auch die Park­platz­bi­lanz rund um die Innen­stadt ver­bes­sert. Eine Tat­sa­che, die sich sowohl im Sin­ne der Gewer­be­trei­ben­den als auch der Anwoh­ner posi­tiv ent­wi­ckelt hat. Die­se erfolg­rei­che Ent­wick­lung möch­ten wir fort­set­zen. Mit der geplan­ten klei­nen Stadt­um­ge­hung am ehe­ma­li­gen Bus­bahn­hof und der Erwei­te­rung der Alt­stadt wird ein wei­te­res Pro­jekt unse­rer GRÜ­NEN-Stadt­rats­frak­ti­on umge­setzt.
Wir GRÜNE möch­ten eine geord­ne­te Park­si­tua­ti­on in der Innen­stadt, bei der sowohl die Inter­es­sen der Anwohner*innen, als auch die der Gewer­be­trei­ben­den Berück­sich­ti­gung fin­den. Daher möch­ten wir Park­aus­wei­se für die Anwohner*innen der Alt­stadt für bestimm­te Stra­ßen und Teil­be­rei­che ein­füh­ren.

Weniger Lärm

Wir GRÜNE drän­gen auf eine zügi­ge Umset­zung des Lärm­ak­ti­ons­plans der Stadt Blies­kas­tel. Meh­re­re Orte in unse­rer Stadt ent­lang der B423 sind bereits heu­te schon unnö­tig durch den Lärm und die Abga­se des Schwer­last­ver­kehrs belas­tet, dazu zäh­len ins­be­son­de­re die Orts­durch­fahr­stra­ßen von Aßwei­ler, Biesin­gen und Weben­heim, sowie die Saar­ge­mün­der Stra­ße in Blies­kas­tel.

Wir GRÜNE set­zen uns daher mit Nach­druck dafür ein, dass die betrof­fe­nen Stra­ßen in Blies­kas­tel für den Tran­sit-Schwer­last­ver­kehr gesperrt wer­den. Dies wür­de bedeu­ten, dass LKW über 7,5 Ton­nen nur noch für den Anlie­fer­ver­kehr unse­re Stra­ßen benut­zen dür­fen, sodass unse­re orts­an­säs­si­gen Unter­neh­men davon nicht ein­ge­schränkt wer­den wür­den.
Hier sind vor allem die Kreis­ver­wal­tung und das Lan­des­ver­kehrs­mi­nis­te­ri­um als zustän­di­ge Behör­den in der Ver­ant­wor­tung. Die Stadt­ver­wal­tung muss sich hier mit Nach­druck für die Inter­es­sen ihrer Bür­ge­rin­nen und Bür­ger ein­set­zen.

Durch den Umstieg auf elek­tro­ni­sche Antriebs­tech­ni­ken wer­den sich die Lärm­emis­sio­nen redu­zie­ren. Wir GRÜNE set­zen uns für den Aus­bau der Lad­ein­fra­struk­tur für die Elek­tro­mo­bi­li­tät ein und möch­ten die Moda­li­tä­ten für die Nutzer*innen der Lade­säu­len ver­ein­fa­chen.

Bessere Radwege

Der flä­chen­de­cken­de Aus­bau der Rad­we­ge mit Anschluss poten­ti­el­ler Gefah­ren­stel­len, wie z.B. die Orts­durch­fahrt Lautz­kir­chen, ist für uns GRÜNE unver­zicht­bar – auch im Hin­blick auf die tou­ris­ti­sche Wei­ter­ent­wick­lung.

Wir GRÜNEN möch­ten unse­re Stadt für Fahrradfahrer*innen freund­li­cher machen. So wol­len wir bei­spiels­wei­se mehr befes­tig­te Fahr­rad­stän­der in der Stadt auf­stel­len. Unse­re Stadt darf nicht nur für Frei­zeit-Fahr­rad­fah­rer attrak­tiv sein, son­dern muss auch für All­tags­fahr­rad­fah­rer sicher und kom­for­ta­bel nutz­bar sein. Dazu gehö­ren auch wei­te­re Lade­sta­tio­nen für Pedel­ecs und E-Bikes.