Kultur

Lust auf mehr Kultur

Kul­tur ist kein Luxus, Kul­tur ist Lebens­mit­tel (Johan­nes Rau, ehem. Bun­des­prä­si­dent)

Die­ser Satz ver­deut­licht sehr schön, wie auch wir Kul­tur ver­ste­hen. Sie ist kein Anhäng­sel, son­dern unab­ding­bar für unser Leben. In Blies­kas­tel hat sich in den letz­ten Jah­ren eine bun­te und viel­fäl­ti­ge Kul­tur­sze­ne ent­wi­ckelt. Seit zwei Jah­ren gibt es auf Initia­ti­ve der grü­nen Bei­geord­ne­ten Bri­git­te Ada­mek-Rin­der­le den Kul­tur­stamm­tisch, der seit kur­zem als Ver­ein fun­giert. Bil­den­de Künst­ler aus dem Blies­gau, Musi­ker, alle Kul­tur­schaf­fen­den und Inter­es­sier­ten fin­den hier eine Hei­mat und die Mög­lich­kei­ten der Ver­net­zung. Ers­te Aktio­nen waren die Tage der Offe­nen Ate­liers oder die kürz­lich orga­ni­sier­te Kaschd­ler Musik-Knei­pen-Tour. Attrak­ti­ve Kul­tur­ange­bo­te mit und für die Men­schen in Blies­kas­tel. Über­re­gio­na­le Aus­stel­lun­gen wer­den wie­der­be­lebt, Jugend­kul­tur wird unter­stützt — alles Ergeb­nis­se unse­rer Kul­tur­ar­beit. Wir unter­stüt­zen eine star­ke und viel­fäl­ti­ge Kul­tur­sze­ne und kämp­fen für künst­le­ri­sche Frei­heit auch jen­seits des Main­streams.

Kul­tur­po­li­tik will kul­tu­rel­le Akti­vi­tä­ten und künst­le­ri­sche Betä­ti­gung für mög­lichst vie­le Men­schen ermög­li­chen. Des­halb set­zen wir GRÜNEN uns in Blies­kas­tel dafür ein, öffent­li­che Kul­tur­räu­me zu erhal­ten und zu schaf­fen.

Das bedeu­tet, dass wir uns für den Um-, bzw. Neu­bau einer Fest­hal­le ein­set­zen. Ein sol­cher Ort muss als wich­ti­ger kul­tu­rel­ler Treff­punkt vor allem auch für die Ver­eins­ar­beit erhal­ten blei­ben. Jeder Euro, der zur Zeit für den Erhalt der maro­den Blies­gau­hal­le aus­ge­ge­ben wer­den muss, um den nor­ma­len Betrieb auf­recht zu erhal­ten, ist ein ver­lo­re­ner Euro! Auch in Zei­ten knap­per Haus­halts­mit­tel müs­sen Wege gefun­den wer­den, für kom­men­de Genera­tio­nen nach­hal­tig zu inves­tie­ren. Wir GRÜNEN kön­nen uns ein Gebäu­de vor­stel­len, in dem das Bio­sphä­ren­haus — das sowie­so im Rah­men­kon­zept der Bio­sphä­re ein wich­ti­ger Bestand­teil ist — zusam­men mit Räum­lich­kei­ten für grö­ße­re Ver­an­stal­tun­gen unter einem Dach ange­bo­ten wird. Dadurch kön­nen sinn­vol­le Syn­er­gie­ef­fek­te ent­ste­hen.

Kul­tur als Stand­ort­fak­tor für die Regi­on
Inves­ti­tio­nen in die Kul­tur loh­nen sich immer. Unse­re fran­zö­si­schen Nach­barn in Metz haben es uns vor­ge­macht: die Orte pro­fi­tie­ren in Han­del und Gas­tro­no­mie von der Wert­schöp­fung durch das kul­tu­rel­le Ange­bot.

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