Energiewende und Klimaschutz

Dass wir eine Ener­gie­wen­de von den fos­si­len hin zu rege­ne­ra­ti­ven Ener­gie­for­men brau­chen, ist inzwi­schen unbe­strit­ten. Auch, dass Atom­strom die teu­ers­te Ener­gie ist, deren Kos­ten der „strah­len­den“ Alt­las­ten noch längst nicht berech­net wer­den kön­nen. Aber auch die „Ewig­keits­kos­ten“ des Koh­le­ab­baus wer­den uns noch vie­le Jah­re beglei­ten.
Gemäß dem Mot­to „Glo­bal den­ken und lokal han­deln“ set­zen wir uns für eine dezen­tra­le Ener­gie­ver­sor­gung ein:

Für die Zukunft unserer Kinder und Enkel

Die Umset­zung der Ener­gie­wen­de ist ein anspruchs­vol­les Pro­jekt, von dem am Ende alle pro­fi­tie­ren wer­den: Regi­on, Mit­tel­stand und Hand­werk, Umwelt und Kli­ma und letzt­end­lich wir Bür­ge­rin­nen und Bür­ger. Der von fast allen Kom­mu­nen der Bio­sphä­re unter­zeich­ne­te Mas­ter­plan 100% Kli­ma­schutz muss drin­gend mit Leben gefüllt wer­den:
Kon­kret heißt dies, dass in der städ­ti­schen Ver­wal­tung, ihren Betrie­ben und Lie­gen­schaf­ten Recy­cling­ma­te­ria­li­en ver­wen­det und moder­ne Lösun­gen der Wär­me­däm­mung ein­ge­setzt wer­den sol­len. Der Aus­bau erneu­er­ba­rer Ener­gi­en soll, wo es sinn­voll ist, nach Mög­lich­keit umge­setzt wer­den. Es braucht ein ener­ge­ti­sches Gebäu­de­ma­nage­ment und För­der­mög­lich­kei­ten müs­sen aus­ge­schöpft wer­den. Bei öffent­li­chen und gewerb­li­chen Bau­vor­ha­ben wol­len wir eige­ne ener­ge­ti­sche Min­dest­stan­dards für die Bio­sphä­re als Modell­re­gi­on eta­blie­ren.

Das städ­ti­sche Gebäu­de­ma­nage­ment ist nach unse­rer Auf­fas­sung immer noch ver­bes­se­rungs­wür­dig. Die Stadt­ver­wal­tung soll­te sich inten­si­ver mit der ener­ge­ti­schen Sanie­rung der städ­ti­schen Infra­struk­tur aus­ein­an­der­set­zen und hier­für gezielt För­der­mög­lich­kei­ten aus­schöp­fen. Die­se Maß­nah­men sind lang­fris­tig nicht nur aus öko­lo­gi­scher, son­dern auch aus finan­zi­el­ler Sicht von Vor­teil, da dadurch die Unter­hal­tungs­kos­ten für die Gebäu­de enorm gesenkt wer­den kön­nen. Dar­über hin­aus soll­te die Stadt­ver­wal­tung in Zusam­men­ar­beit mit den Stadt­wer­ken Auf­klä­rungs- und Infor­ma­ti­ons­kam­pa­gnen zum The­ma Ener­gie­ein­spa­rung umset­zen.

Wir GRÜNE unter­stüt­zen unse­ren kom­mu­na­len Ener­gie­ver­sor­ger, die Stadt­wer­ke Blies­tal, als wich­ti­gen Ansprech­part­ner vor Ort. Gleich­zei­tig sind die­se gefor­dert, den ver­än­der­ten Ansprü­chen der Ener­gie­er­zeu­gung Rech­nung zu tra­gen und eine Vor­rei­ter­rol­le inner­halb der Bio­sphä­re zu über­neh­men. Gemein­sam mit der Stadt­ver­wal­tung sol­len inno­va­ti­ve Mög­lich­kei­ten, sowohl bei der Ener­gie­ein­spa­rung, als auch bei der Ener­gie­pro­duk­ti­on ent­wi­ckelt und umge­setzt wer­den. Hier­zu zählt für uns GRÜNE ein ech­tes Ener­gie­ma­nage­ment, wel­ches dem­entspre­chend auch per­so­na­li­siert wird.

Wir GRÜNE unter­stüt­zen den Aus­bau der erneu­er­ba­ren Ener­gi­en im Stadt­ge­biet, sei es Wind, Son­ne, Bio­mas­se oder Geo­ther­mie. Die­ser soll natür­lich nur im Ein­klang mit den gel­ten­den Vor­schrif­ten erfol­gen.