CDU und Grüne in Blieskastel gegen Schenker-Ansiedlung Belastung der B423 befürchtet — Antrag im Stadtrat

CDU und Grü­ne im Blies­kas­te­ler Stadt­rat haben sich gegen das geplan­te Logis­tik-Groß­pro­jekt von DB Schen­ker am Ens­hei­mer Flug­ha­fen aus­ge­spro­chen. Nach Medi­en­be­rich­ten plant Schen­ker an der L108 ein neu­es Dreh­kreuz (“Hub”) für Süd­eu­ro­pa mit 120 LKW und 600 Mit­ar­bei­tern. Das Pro­blem ist die Ver­kehrs­an­bin­dung.

CDU und Grü­ne haben daher einen Antrag für die kom­men­de Stadt­rats­sit­zung gestellt. Der Titel lau­tet “Nein zum Schen­ker-Groß­pro­jekt am Stand­ort Ens­heim” Im Fokus steht dabei die LKW-Belas­tung der B423, wel­che durch die Neu­an­sied­lung deut­lich zuneh­men wird, so die Befürch­tung von CDU und Grü­nen. In Ihrem Antrag appel­lie­ren CDU und Grü­ne daher an das Unter­neh­men, die Stadt­ver­wal­tung Saar­brü­cken und alle im Stadt­rat von Saar­brü­cken ver­tre­te­nen Par­tei­en, einen geeig­ne­te­ren Stand­ort zu wäh­len.

Eine funk­tio­nie­ren­de Logis­tik ist wich­tig für unse­ren Wirt­schafts­stand­ort. Aber ein euro­päi­sches Dreh­kreuz muss an die Auto­bahn und nicht an die Land­stra­ße. Der Stand­ort ist falsch gewählt”, so CDU-Frak­ti­ons­chef Hol­ger Schmitt. “Vie­le LKW im Tran­sit­ver­kehr nut­zen die B423 bereits heu­te als Abkür­zung. Seit Sper­rung der Fechin­ger Tal­brü­cke hat die­ser Ver­kehr noch zuge­nom­men. Das geplan­te Pro­jekt wür­de die Ver­kehrs­be­las­tung noch erhö­hen”, erklär­te Lukas Paltz für die Bünd­nis­grü­nen.

CDU und Grü­ne erwar­ten durch das Pro­jekt ähn­li­che Mehr­be­las­tun­gen wie sei­ner­zeit bei Sper­rung der Fechin­ger Tal­brü­cke. Denn allein im Bereich der L 108 ist von einer Mehr­be­las­tung von bis zu 500–600 LKW-Fahr­ten am Tag die Rede. Blies­kas­tel wäre mit den vier Orten Aßwei­ler, Biesin­gen, Blies­kas­tel und Weben­heim ent­lang der B423 unmit­tel­bar und über­pro­por­tio­nal stark betrof­fen.

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