Enttäuscht vom Kreisverkehrskonzept

Keine konkreten Maßnahmen enthalten – Nachbesserungen gefordert

CDU und Grü­ne im Blies­kas­te­ler Stadt­rat sind ent­täuscht vom Kreis­ver­kehrs­kon­zept, wel­ches der Land­rat des Saar­pfalz-Krei­ses ver­gan­ge­ne Woche prä­sen­tier­te: Es ent­hal­te kei­ne kon­kre­ten Maß­nah­men für die B423 und sei auch ansons­ten zu vage.
„Seit über einem Jahr wur­den sämt­li­che Ein­ga­ben von Bür­ger­initia­ti­ven und Kom­mu­nen mit Ver­weis auf das Kon­zept ver­trös­tet“, beklagt CDU-Frak­ti­ons­chef Hol­ger Schmitt. „Jetzt stellt sich her­aus, dass im Kon­zept nur all­ge­mei­ne Aus­sa­gen und nichts Kon­kre­tes ent­hal­ten ist“, erklär­te Lisa Becker für die Bünd­nis­grü­nen im Blies­kas­te­ler Stadt­rat. CDU und Grü­ne for­dern daher, dass das Papier nach­ge­bes­sert und um kon­kre­te Maß­nah­men ergänzt wird.
Eine kon­kre­te neue Maß­nah­me ent­hält das Papier dann aber doch: Für den Saar­pfalz­kreis soll ein mobi­ler „Blit­zer­an­hän­ger“ ange­schafft wer­den. Ange­sichts der vie­len ver­schie­de­nen Bür­ger­an­lie­gen wer­ten CDU und Grü­ne die­se Ankün­di­gung eher als „Trost­pflas­ter“, das von den Betrof­fe­nen mit Unver­ständ­nis auf­ge­nom­men wer­den dürf­te. CDU und Grü­ne for­dern, dass die Bür­ger mit ihren Anlie­gen ernst­ge­nom­men wer­den.

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