Lisa Becker

Lisa Becker für Blieskastel

Die Blies­kas­te­ler Grü­nen schi­cken bei den am 26. Mai 2019 statt­fin­den­den Bür­ger­meis­ter­wah­len die gebür­ti­ge Wol­fers­hei­me­rin Lisa Becker ins Ren­nen um die Rat­haus­spit­ze.

Becker ist von Beruf Rechts­an­wäl­tin mit dem Schwer­punkt Ver­wal­tungs­recht. Sie sitzt für die Grü­nen seit 2014 sowohl im Blies­kas­te­ler Stadt­rat als auch im Orts­rat von Wol­fers­heim.
Zuvor sam­mel­te sie bereits Erfah­run­gen in der Lan­des­po­li­tik:

so war sie von 2010–2014 Mit­glied im Lan­des­vor­stand von Bündnis90/Die Grü­nen Saar
und von 2012–2014 Spre­che­rin der Grü­nen Jugend Saar.
Im Jahr 2015 über­nahm Lisa Becker dann zusam­men mit Lukas Paltz den Vor­sitz von Bündnis90/Die Grü­nen Blies­kas­tel.

Vor zehn Jah­ren habe ich in mei­ner Abitur­zeit mit Freun­den die Grü­ne Jugend Blies­kas­tel gegrün­det, und wir konn­ten durch unse­ren Ein­satz inner­halb kur­zer Zeit errei­chen, dass der Kon­zert­saal unse­res Jugend­zen­trums saniert wur­de. Damals habe ich gemerkt, dass ich mit Enga­ge­ment in der Kom­mu­nal­po­li­tik wirk­lich etwas ver­än­dern kann. Für mein Leben, aber auch für das mei­ner Mit­bür­ge­rin­nen und Mit­bür­ger. Die­ses groß­ar­ti­ge Gefühl von damals, es hält bis heu­te an!“

Lisa Becker hat sich daher ent­schlos­sen, sich als Bür­ger­meis­ter­kan­di­da­tin zur Ver­fü­gung zu stel­len. Blies­kas­tel und all sei­ne Stadt­tei­le lie­gen ihr am Her­zen und sie will den schwie­ri­gen Her­aus­for­de­run­gen, vor denen alle Kom­mu­nen ste­hen, mit zeit­ge­mä­ßen und unkon­ven­tio­nel­len Lösun­gen begeg­nen.

Poli­tik, das habe ich gelernt, hält häu­fig viel zu lang an alten und ein­ge­fah­re­nen Denk­mus­tern fest, ohne die­se nach ihrem Nut­zen und Sinn zu hin­ter­fra­gen“,

erklärt die Grü­nen­po­li­ti­ke­rin zu ihrer Moti­va­ti­on und kon­kre­ti­siert ihr Vor­ha­ben:

Im Vor­der­grund steht dabei für mich eine moder­ne Ver­wal­tung, die sich als bür­ger­na­her Dienst­leis­ter gegen­über allen Blies­kas­te­ler Bür­ge­rin­nen und Bür­ger ver­steht. Dazu gehört für mich auch eine wei­test­ge­hend papier­freie Ver­wal­tung, wodurch Arbeits­ab­läu­fe effi­zi­en­ter gestal­tet wer­den kön­nen und neben­bei auch noch jede Men­ge Papier gespart wer­den kann. Auch mei­ne ande­ren Schwer­punk­te sehe ich bei den Zukunfts­the­men: Blies­kas­tel braucht gute und bezahl­ba­re Kin­der­be­treu­ungs­an­ge­bo­te. Wenn wir dem demo­gra­phi­schen Wan­del etwas ent­ge­gen­set­zen möch­ten als Kom­mu­nal­po­li­tik, dann muss Blies­kas­tel noch fami­li­en­freund­li­cher und es muss jun­gen Men­schen aber auch mehr gebo­ten wer­den. In der Blies­kas­te­ler Poli­tik kom­men die Belan­ge und die Anfor­de­run­gen, die jun­ge Men­schen an eine Stadt stel­len, zur­zeit viel zu kurz. Ich will daher mehr Ange­bo­te für Jugend­li­che und jun­ge Blies­kas­te­ler schaf­fen.

Des Wei­te­ren möch­te Becker das The­ma Nach­hal­tig­keit noch stär­ker in den Fokus der kom­mu­nal­po­li­ti­schen Debat­ten rücken. Die Nach­hal­tig­keit steht nach ihrer Auf­fas­sung mit den ver­schie­dens­ten poli­ti­schen The­men­fel­dern in Ver­bin­dung:

Nach­hal­ti­ges Wirt­schaf­ten stellt für mich einen ent­schei­den­den Bei­trag für die Genera­tio­nen­ge­rech­tig­keit dar. Dazu zählt für mich zum einen, dass Blies­kas­tel wei­ter an den Zie­len der Haus­halt­kon­so­li­die­rung fest­hält und wir die nach­fol­gen­den Genera­tio­nen nicht mit Schul­den über­la­den. Zum ande­ren hal­te ich es für not­wen­dig, dass Blies­kas­tel als Zen­trum der Bio­sphä­re eine Vor­bild­funk­ti­on über­nimmt, und die Stadt­ver­wal­tung in den Berei­chen der Umwelt- und Ener­gie­po­li­tik ambi­tio­nier­ter han­delt.
Die Ener­gie­wen­de kann nur gelin­gen, wenn die Kom­mu­nen vor Ort mit­zie­hen. Bei die­ser The­ma­tik hat Blies­kas­tel mei­ner Mei­nung nach noch aus­rei­chend Ent­wick­lungs­po­ten­zi­al. Gera­de in einer länd­li­chen Regi­on soll­te man die Pro­duk­ti­on von Strom aus erneu­er­ba­ren Ener­gi­en anstre­ben. Um sol­che Pro­jek­te rea­li­sie­ren zu kön­nen, muss die Stadt­ver­wal­tung den inten­si­ven Dia­log mit den Stadt­wer­ken suchen und die­se bei den Pla­nun­gen aktiv unter­stüt­zen. Auch bei der ener­ge­ti­schen Sanie­rung der städ­ti­schen Gebäu­de sowie der damit ver­bun­de­nen Nut­zung öffent­li­cher För­der­töp­fe hat man inner­halb der Stadt­ver­wal­tung noch genü­gend Hand­lungs­spiel­raum, den es zu nut­zen gilt. All die­se Maß­nah­men
wür­den sich auch posi­tiv auf die finan­zi­el­len Ein­spar­zie­le unse­rer Stadt aus­wir­ken.“

Für die Grü­nen­po­li­ti­ke­rin ist es außer­dem auch beson­ders wich­tig, dass jeder Stadt­teil eine Zukunft hat und kei­ner infra­struk­tu­rell ver­nach­läs­sigt wird.

Als Wol­fers­hei­me­rin ken­ne ich die Belan­ge der klei­ne­ren Orte. Als Stadt­rä­tin weiß ich aber auch, dass oft der Ein­druck ent­steht, dass auf­grund sach­frem­der Erwä­gun­gen bestimm­te Stadt­tei­le bevor­zugt und ande­re benach­tei­ligt wer­den. Die Men­schen erwar­ten von der Poli­tik jedoch zu Recht eine pro­blem­ori­en­tier­te Sach­ar­beit, die ver­sucht, ihnen Lösun­gen für ihre Pro­ble­me anzu­bie­ten. Die­sem Anspruch möch­te ich gerecht wer­den und des­halb stel­le ich mich allen Blies­kas­te­ler Bür­ge­rin­nen und Bür­gern als Kan­di­da­tin für das Bür­ger­meis­ter­amt zur Ver­fü­gung“, erklärt die Rechts­an­wäl­tin abschlie­ßend.

 

 

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