Die Grünenvertreter und die Eltern mit ihren betroffenen Kindern auf dem Schulhof in Lautzkirchen:
Bürgermeisterkandidatin Lisa Becker (e.v.l), Anna Uhl (z.v.l.) und Lukas Paltz (z.v.r.)

Blieskasteler Grüne fordern runden Tisch zum Lautzkircher Schulhof

 

Bereits seit Jah­ren ist der Lautz­kir­cher Schul­hof immer wie­der The­ma der ört­li­chen Bericht­erstat­tung. So auch in der ver­gan­ge­nen Woche: wie die Saar­brü­cker Zei­tung berich­tet hat­te, prüft die Ver­wal­tung der­zeit, wel­che Park­plät­ze auf dem Schul­hofs­ge­län­de tat­säch­lich für die angren­zen­de Mehr­zweck­hal­le benö­tigt wer­den und somit, ob freie Flä­chen für die Schü­ler geschaf­fen und umge­stal­tet wer­den kön­nen.

Wie die Eltern der Lautz­kir­cher Schü­le­rin­nen und Schü­ler den grü­nen Stadt­rats­mit­glie­dern Lisa Becker und Lukas Platz sowie der grü­nen Orts­rä­tin Anna Uhl im Gespräch mit­teil­ten, befürch­ten sie jedoch, dass sich im End­ef­fekt wie­der wenig ver­än­dern wird, wes­halb Sie sich nun nicht mehr mit Ver­spre­chun­gen zufrie­den geben wol­len. Der Schul­hof soll end­lich kind­ge­recht wer­den!

Bür­ger­meis­ter­kan­di­da­tin und Stadt­rats­mit­glied Lisa Becker berich­tet hier­zu:
„Es kann und darf aus unse­rer Sicht nicht sein, dass Park­plät­ze hier eine grö­ße­re Prio­ri­tät genie­ßen als das Inter­es­se an einer schü­ler­freund­li­chen Schul­hof­ge­stal­tung für die Lautz­kir­cher Schü­le­rin­nen und Schü­ler. Es steht jedoch auch außer Fra­ge, dass Park­plät­ze auf dem Lautz­kir­cher Schul­hof für die angren­zen­de Mehr­zweck­hal­le erfor­der­lich sind. Aus unse­rer Sicht schließt das eine aber das ande­re auch nicht aus: man kann mit dem nöti­gen Wil­len und etwas Krea­ti­vi­tät die Flä­chen sowohl als Park­plät­ze nut­zen, als auch einen ein­la­den­den kin­der­ge­rech­ten Schul­hof schaf­fen. Wel­che Maß­nah­men kon­kret getrof­fen wer­den kön­nen, soll unse­rer Ansicht nach gemein­sam mit der Schul­lei­tung und der Eltern­ver­tre­tung bespro­chen wer­den; daher möch­ten wir Grü­nen einen run­den Tisch von Ver­wal­tung, Schul­lei­tung und Eltern­ver­tre­tung anre­gen, der sich mit die­ser Pro­ble­ma­tik gezielt aus­ein­an­der­setzt.“

Als drin­gend not­wen­dig haben sich im Gespräch mit den Eltern bereits mehr Sitz­ge­le­gen­hei­ten im Außen­be­reich für die Schü­le­rin­nen und Schü­ler erwie­sen. Der­zeit die­nen ledig­lich die im Hof befind­li­che Tisch­ten­nis­plat­te und ver­ein­zel­te Bän­ke als Sitz­mög­lich­kei­ten. Die Eltern­schaft bemän­gelt eben­so, dass im Schul­hof kein aus­rei­chen­der Son­nen­schutz vor­han­den ist und sich die Kin­der an hei­ßen Som­mer­ta­gen unter Umstän­den zu lan­ge in der Son­ne auf­hal­ten, wodurch nicht nur deren Lern- und Leis­tungs­fä­hig­keit, son­dern auch deren Gesund­heit beein­träch­tigt wer­den kann.

Anna Uhl

Anna Uhl

Es ist sehr bedau­er­lich, dass sich nach so vie­len Jah­ren immer noch nichts auf unse­rem Schul­hof getan hat. Die Schul­hof­ge­stal­tung war bereits The­ma, als ich noch zur Schu­le ging!“, zeigt sich Orts­rats­mit­glied Anna Uhl – inzwi­schen selbst Leh­re­rin von Beruf – frus­triert. „Gera­de in Anbe­tracht der Tat­sa­che, dass heut­zu­ta­ge auch ein Groß­teil der Kin­der bis in den spä­ten Nach­mit­tag in der Schu­le ist, ist es umso wich­ti­ger, dass der Schul­hof end­lich schü­ler­freund­lich umge­stal­tet wird, so Orts­rats­mit­glied Anna Uhl abschlie­ßend.

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